Enthüllt: Anleger für Zypern-Krise verantwortlich

, in Wirtschaft

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Zypern - Krise - Schuld - Satire
Hüllt sich in Schuld: Mensch
Hüllt sich in Schweigen: Mensch

Der kleine Staat Zypern steht vor der Pleite. Genau 16 Milliarden Euro benötigt die Insel, um zahlungspflichtig zu bleiben. Doch wer soll das Ganze bezahlen? Auf der Suche nach den Verantwortlichen stießen Ökonohistoriker auf Indizien, die dem Menschen die alleinige Schuld zuschreiben.

[dropcap]M[/dropcap]ensch heißt Mensch„, philosophierte der deutsche Musiker und Sonderpreisträger Herbert Grönemeyer. Diese Definition ist korrekt – es handelt sich bei Menschen tatsächlich um Menschen. Und genau solche Menschen (Abbildung ählich) sollen die zypernianiotische¹ Krise verursacht haben.

Verantwortungslose Anleger und Kleinsparer trugen Zeugenberichten zufolge Milliardenbeträge zu nichtsahnenden Banken und eröffneten Konten auf eigene Namen. Überrumpelten Mitarbeitern der Kreditinstitute blieb nichts anderes übrig, als den Anweisungen von Menschen Folge zu leisten. Aus Angst, Menschen könnten eines Tages ihr Angelegtes oder gar noch höhere Summen zurück fordern, ließen sich Banker auf risikoreiche Spekulationen ein, um das Grundkapital präventiv zu sichern und gegebenenfalls zu erweitern.

Aus dieser Perspektive betrachtet, leuchtet es durchaus ein, dass ein beträchtlicher Teil der Staatsrettung dem gemeinen Menschen zufällt. Der andere wird entweder aus der russischen oder aber der europäischen Kasse beglichen. Aus welcher, sei für den eingeschüchterten Banker dabei irrelevant. Wichtig ist nur, dass dieser Artikel die attraktiven Gasvorkommen Zyperns gar nicht erwähnt.
¹Offizielle Bezeichnung des dazugehörigen Adjektivs

fed; Artikelbild: © worldstreetphotos.com, CC BY-ND 2.0

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