NSA gibt Fehler zu: Abhörskandal somit für alle ‚vom Tisch‘

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Crypto City, USA – „Unsere Massenspionagen waren bloß ein Versehen.“ Nach dem überraschenden Eingeständnis der NSA erklären sämtliche wichtige Staaten der Welt den Skandal für beendet. Einzig Russland weigert sich, den friedlichen Status zu akzeptieren.

Der wegen illegaler Abhörmaßnahmen in Verruf geratene US-Geheimdienst NSA hat nach kürzlichen Enthüllungen Fehler eingeräumt. Die massenhaften Lauschangriffe seien auf Versehen zurück zu führen, heißt es aus der Zentrale. Keiner der nicht zuständigen Mitarbeiter habe jemals die Absicht gehabt, unschuldige Bürger auszuhorchen oder Gesetze zu brechen.

Sämtliche NATO-Staaten sowie einige außerhalb des Bündnisses sehen mit der offenbar ernst gemeinten Entschuldigung der NSA die Sache als erledigt an. „Schwamm drüber!„, freut sich Innenminister Friedrich über das Nachgeben der USA. Vor wenigen Wochen reiste er in die Vereinigten Staaten, um den Abhörskandal persönlich aufzuklären, und kann jetzt seinen Stolz kaum verbergen. Auch für die USA selbst sei der Fall damit „gegessen“, so Pentagon-Sprecher Ron Coward.

Putin glaubt den USA nicht

Ein Störfaktor im internationalen Friedensgeflecht ist allerdings noch zu klären: Russland, das durch die gewaltsame Einbürgerung des Whistleblowers Edward Snowden die NSA-Affäre verschlimmerte, weigert sich nach wie vor, dem amerikanischen Geheimdienst zu glauben. „Die USA ich glaube nicht„, so Putin gegenüber dem russischen Nachrichtensender RIA Novosti. Zu oft habe die US-Regierung der Welt etwas vorgemacht. Mit diesen konspirativen Gedanken reiht sich der russische Patriarch in verschwörungstheoretische Kreise ein. Schade, denn blindes Vertrauen wäre auch für Russland eine gute Gelegenheit gewesen, endlich Frieden zu schließen.

Satire - Online - Nachrichten - Magazinfed; Artikelbild: © Public Domain

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