Populistischer Wahlkampf: Steinbrück fordert getrennte Toiletten für Mädchen und Jungen

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Steinbrück - Wahlkampf - Sportunterricht - Satire
Lachen über Steinbrück: anonyme Freunde
Lachen über Steinbrück: anonyme Freunde

Pünktlich zum Wochenbeginn präsentiert Peer Steinbrück (SPD) sein Konzept getrennter Toiletten an Schulen. Dabei sollen Mädchen und Jungen, unabhängig von ihrem Geschlecht, für ihre Notdurft unterschiedliche Räume aufsuchen dürfen.
BERLIN|ndw

[dropcap]B[/dropcap]erichten zufolge soll sich der sozialdemokratische Kanzlerkandidat Peer Steinbrück im Ausland einer größeren Beliebtheit erfreuen als in seiner Heimat. Dort hat er nachgewiesenermaßen mindestens einen Fan – François Hollande. Der französische Staatschef ist zuversichtlich, im deutsch-europäischen Rennen auf den richtigen Gaul gesetzt zu haben und fiebert hoffnungsvoll dem deutschen Herbst entgegen.

Auch Steinbrück selbst ist guter Dinge. Noch vor dem gestrigen Redaktionsschluss erreichte uns eine Meldung über „das Novum im interdisziplinären Bildungsbereich“ – das Recht der Schüler auf geschlechtlich getrennte sanitäre Anlagen. Dabei habe Steinbrück in Eigenregie einen Reformvorschlag ausgearbeitet, der seine Kandidatur selbst nach zahlreichen Fehlgriffen rechtfertigen soll.

Das Foto zeigt Peer Steinbrück kurz nach Bekanntgabe des Gesetzesentwurfs im Kreise seiner engsten Verbündeten. Stolz präsentiert er den amüsierten Parteikollegen seine Überlegungen bezügliche der vermeintlichen Neuerung und verweist wiederholt auf selbständiges Denken bei dem Entwicklungsprozess. Auf spätere Nachfrage unsererseits bestanden seine Sozii auf Anonymität und baten uns, ihrem Kandidaten von bereits bestehenden Toilettentrennungen an Schulen nichts zu verraten. Sie seien auf sein „blödes Gesicht“ gespannt, wenn er es erfährt. Denn Schadenfreude sei bei der SPD genauso groß geschrieben wie das Akronym der Partei.

fed; Artikelbild: © www.securityconference.de CC BY 3.0

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