Nach Forderung der Waffenlobby: South Dakota erlaubt bewaffnete Schüler

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South Dakota - Schulen - Waffen - Satire
Waffenlobby - Schule - South Dakota - Satire
Freut sich auf den Unterricht: Beth

Schüler, Lehrer, Hausmeister, Passanten aber auch Amokläufer dürfen künftig bewaffnet zur Schule erscheinen. Kaum drei Monate nach dem Newtown-Massaker stimmen Parlamentarier von South Dakota für das in die Luft fliegende Klassenzimmer
PIERRE/SD/USA|ndw

[dropcap]D[/dropcap]er einzige, der einen schlechten Menschen mit Waffe stoppe, sei ein guter Mensch mit Waffe, behauptet die National Rifle Association (NRA) und verteilt Bleilollies an Kinder. Seit dem Amoklauf von Newtown wird eifrig nachgedacht – Waffen müssen gesichert und Kinder entsichert werden. Oder andersherum.

Ein nördlicher Bundesstaat hat daher kürzlich das Tragen sowie Benutzen von Waffen im Unterricht zugelassen. Dabei dürfen nur die Schüler eine Waffe besitzen, die bei einem sogenannten Guter-Mensch-Test (GMT) mindestens 50 Prozent der notwendigen Leistung erbracht haben. Lehrer sind dagegen vollautomatisch qualifiziert. Dass die Waffen in falsche Hände geraten würden, könne man jedoch gänzlich ausschließen. Man glaube in South Dakota nicht an Diebstahl oder ähnlichen Firlefanz.

Insbesondere erfreuen sich Streber an der neuen Regelung – schließlich ist es erlaubt, mit Waffen aufzuzeigen. Und es gilt dabei: wer höher aufzeigt, bekommt eine bessere Note.

  fed; Artikelbild: ©  wÅ‚odi, CC -BY-SA 2.0  

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