Nach Hugh Hefners Tod: Viagra-Hersteller meldet Insolvenz an

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New York (dwp) · Schlechte Nachrichten kommen selten allein: Das us-amerikanische Unternehmen Pfizer hat am Donnerstagmorgen bei zuständigen Behörden einen Insolvenzantrag eingereicht. Wie Unternehmensleiter Ian Read mitteilen ließ, lohne sich die Produktion der unternehmenstragenden Viagra-Produktlinie nach dem Tod von Playboy-Gründer Hugh Hefner nicht mehr. Der Verstorbene sei mit 87 Prozent der mit Abstand größte Abnehmer des Potenzmittels gewesen, so Read weiter.

„Nach Hughs Tod können wir einpacken“, lautete das kurze Statement des Pfizer-Vorstands gegenüber den Medien. Mit etwa 3.800 Tabletten im Monat habe Hefner die Beschäftigung sämtlicher Mitarbeiter des dankbaren Unternehmens ermöglicht. Zwar stellt der Konzern neben Viagra noch weitere Produkte wie etwa Antidepressiva, Mittel für Rauchentwöhnung und Antibiotika her, der Absatzmarkt für Viagra sei aber bei weitem der größte gewesen und habe die Entwicklung der anderen Medikamente quasi mitfinanziert.

Hoffnung auf einen anderen Großabnehmer wie Hefner habe man bei Pfizer nicht mehr. Dank einem deutschen Musikproduzenten und einer ehemaligen Tennislegende könne man sich aber wohl noch einige Monate über Wasser halten, erklärt der Viagra-Chef weiter. Danach sei aber definitiv Schluss.

fed; Bild: © jopix.de – Fotolia.com / Toglenn – CC BY-SA 3.0

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