„Pfff“: Tebartz-van Elst hält WhatsApp-Kauf für Schnäppchen

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LIMBURG/MENLO PARK · Der amtierende Bischof von Limburg Franz-Peter Tebartz-van Elst lobte am vergangenen Donnerstag den Aufkauf des Nachrichtendienstes WhatsApp durch Facebook. In einer Stellungnahme gegenüber Focus Money bezeichnet er den Deal als „das beste Schnäppchen seit Limburg“. Zuvor gab das US-amerikanische Unternehmen die Übernahme des Wettbewerbers für 19 Milliarden US-Dollar bekannt.

„Letztes Jahr war ich selbst an WhatsApp interessiert, entschied mich dann aber für den Ausbau meiner Küche“, gesteht Tebartz-van Elst gegenüber Focus Money. Das „wohltuende Gefühl, ein Schnäppchen gemacht zu haben„, kenne er nur zu gut. Seit 2008 arbeitet der Würdenträger in einer Limburger Niederlassung der katholischen Kirche. Ein „unwiderstehliches Angebot“ erkenne er mittlerweile sofort.

Dass er mit seiner Meinung über den WhatsApp-Deal „in der Gesellschaft aneckt“, wundere den Geistlichen nicht. Schließlich sei es zu Zeiten des NSA-Skandals „nicht gerade üblich“, als deutscher Unternehmer US-amerikanische Kollegen zu loben. Zu groß sei der Vertrauensbruch und die daraus entstandene Diskrepanz der einst befreundeten Staaten. Doch als jemand, der gegen den Strom schwimmt, habe sich van Elst „selten an allgemeine Vorschriften gehalten“.
Er kann sich laut eigener Aussage sogar vorstellen, bei Facebook als Berater zu arbeiten. Ebenfalls schließe der Limburger Bischof einen Kauf des sozialen Netzwerks nicht aus. Auch wenn er sich für die nötige Summe „zwei bis drei Jahre abackern“ müsste.

Satire - Online - Nachrichten - Magazinfed, Herzlichen Dank an Rob Vegas für die Idee! Artikelbild: © Christliches Medienmagazin proCC BY 2.0

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