US-Wahl: Neueste Hochrechnungen gehen vom Sieg des Gewinners aus

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Obama - Romney - Satire

Eine Prognose über den Ausgang der diesjährigen US-Wahlen ist aufgrund zahlreicher Neuerungen nur sehr schwer zu treffen. Dennoch geht das deutsche Schätzinstitut Ungefair & Ca. davon aus, dass vermutlich der Sieger die Präsidentschafts-Wahl am 6. November gewinnen wird.
WASHINGTON|ndw

[dropcap]S[/dropcap]eit Wochen erbitterter Kämpfe bemühen sich die beiden Kontrahenten Barack Hussein Obama und Mitt Bin Laden Romney um den US-Amerikanischen Präsidentenposten. Dabei haben sie schon mehrere Etappen bewältigt.
Gestartet sind sie damit, ihre Haustiere in einem verbalen Duell gegeneinander antreten zu lassen, das eindeutig für den aktuellen First-Dog ausgegangen ist und zusätzlich mit einem Niedlich-Nobelpreis belohnt wurde.

Der traditionell zweite Schritt eines US-Amerikanischen Wahlkampfes erfordert es, dass der Herausforderer in einer vermeintlich privaten Ansprache mindestens 40% der Bevölkerung zu beleidigen versucht, um den Wettbewerb spannender zu gestalten. Die einzige Prämisse sei es, sich irgendwie dabei filmen zu lassen.

Interessante Änderungen des Wahlkampfs

Das gestrige Aufeinandertreffen im Live-Fernsehen forderte aber persönliche Teilnahme. Dieses entschied der Milliardär Romney klar für sich, da er aufgrund auf mehrere Milliarden geschätzter Milliarden kompetentere Ghostwriter zu engagieren vermochte.
Somit steht es bislang unentschieden, und wir dürfen eine interessante Fortsetzung erwarten.
Einen prognostischen Ausblick gestattet uns der Leiter der Agentur Ungefair & Ca. Manuel Rather:

Natürlich führt sich, wie bei jedem wichtigen Ereignis, jeder zweite Bürger als Experte auf und stellt unbelegte Vermutungen bezüglich des Wahlausgangs an.
Allerdings ist es dieses Mal nicht so einfach wie in den vorangegangenen Wahljahren. Während es zuletzt lediglich darum ging, möglichst jeden Haushalt mit Farbfernsehern zu versorgen, um alle Kandidaten adäquat wahrnehmen zu können, sind wir dieses Mal größeren Reformen ausgesetzt, um den Wahlkampf attraktiver zu gestalten.

Nach wie vor müssen die Kontrahenten in drei TV-Duellen gegeneinander antreten. Die Regeln jener differieren aber stark zu früher: Während das erste konventionell verläuft, müssen sie beim zweiten ohne Hose auflaufen. Gewonnen hat dann derjenige, der zuerst lacht. Unsere Interdisziplinär-Expertin und Schauspielerin Michaela Schaffrath vermutet dabei den Sieg Obamas.
Beim dritten und letzten Duell kommt es darauf an, wer die meisten Pistolen im Publikum einsammeln kann, wobei dem Republikaner Romney erfahrungsgemäß bessere Chancen zugesprochen werden.

Die wichtigste Neuerung war jedoch zum Zeitpunkt des Interviews noch nicht freigegeben und betrifft den eigentlichen Wahlprozess: Der Vorgang soll nun durch ein SMS-Voting ersetzt werden, um dem beleibten US-Amerikaner den Gang zur Wahlkabine zu ersparen, so eine zuverlässige Qualle gegenüber NichtDieWelt. Unter allen Teilnehmern verlose der Wahlveranstalter Grundstücke im Iran, heißt es weiter.

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 fed; Karikatur oben: © lionelt, CC BY-SA 2.0, Foto unten:  ©  benjaminThorn /pixelio.de

 

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