Missverständnisse vermeiden: USA verlegen Raketentest nach Nordkorea

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USA - Nordkorea - Raketentest - Satire
Geht ab: Rakete
Geht ab: Rakete

Niemand mag Missverständnisse. Die militärische Führung der USA beschloss, um unnötigen Spannungen vorzubeugen, auf eigenem Boden geplante Raketentests nach Nordkorea zu verlegen. Man erhoffe sich so, mit den Übungen nicht in unmittelbare Verbindung gebracht zu werden.
WASHINGTON|ndw

[dropcap]E[/dropcap]igentlich hätten die für die kommende Woche veranschlagten Tests der Interkontinentalrakete vom Typ Minuteman 3 in den USA stattfinden sollen. Der Vandenberg-Luftwaffenstützpunkt in Kalifornien sei ein geeigneter Ort, um den ganzen Tag an der frischen Luft Waffenversuche durchzuführen, meint Einsatzleiter General Awtkins. Nicht zuletzt wegen des großartigen Wetters und der praktischen Nähe zum Strand.

Doch der andauernde Konflikt mit Korea stimmt die US-Amerikaner besorgt. So veranlasste US-Verteidigungsminister Chuck Hagle kurzerhand eine Verlegung der Testreihe vom amerikanischen Boden nach Nordkorea. Man wolle mit militärischen Handlungen in den USA „die ohnehin angespannte Lage mit Kim Jong Un nicht unnötig belasten“, so Hagle. „Bis die Schlitzaugen herausgefunden haben, dass wir es waren, die da herumexperimentieren, sind wird längst über alle Berge.

Trotz dieser diplomatischen Maßnahme befürchtet Regierungssprecher Jay Carney weitere Aggressionen seitens der Nordkoreaner: „Es sei nicht auszuschließen, dass unsere dortigen Einheiten angegriffen oder zumindest beschimpft würden. So etwas passe nur zu gut zu der kriegerischen Rhetorik dieses verrückten Regimes.

fed; Artikelbild: © publicDomain

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