Urwahl – Blauwal wird Spitzenkandidat der Grünen

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Urwahl - Grünen - Satire

Mit absoluter Mehrheit gewinnt Blauwal grüne Urwahl und übernimmt nicht nur die alleinige Spitzenkandidatur für das folgende Wahljahr, sondern auch die Nachfolge von Cem Ötzdemir und Claudia Roth.
OZEAN (ndw)

[dropcap]D[/dropcap]ie Basis hat entschieden. Noch nie hat es in der deutschen Geschichte einen demokratischeren Beschluss gegeben als den aktuellen innerhalb der Bündnis 90/Die Grünen-Fraktion. Aufgrund interner Differenzen und dem Verlangen nach Innovationen kam die Entscheidung der oberen 80, die unteren 60.000 bestimmen zu lassen, erst zustande.

Klammheimlich griffen sämtliche Mitglieder heute Nacht zum Wahlzettel und setzten ihr ehrliches Kreuz, das über die Spitzenkandidatur des Wahljahres 2013 entscheiden sollte. Damit zog die Partei unter Ausschluss der Öffentlichkeit das einst zum 10. November angesetzte Votum stillschweigend vor.

Zur Auswahl standen nach Rückzug zweier Kommunalgrößen ganze 5 Potentielle. Neben den publikumswirksamen Veteranen Renate Künast, Claudia Roth und Jürgen Trittin boten sich die beiden Außenseiter Katrin Göring-Eckardt und ein Blauwal zur Stimmvergabe an.
Dazu die Meinung eines deutsch-türkischen Vogelkundlers aus der Basis Carsten Mitbir:

Wal: Sieger

Wir haben diese Entscheidung vorziehen müssen, da wir unseren Mitgliedern die Möglichkeit einräumen wollten, sich auf die kommende Krötenwanderung vorzubereiten. Einige möchten da nämlich mitgehen.
Was den Wahlausgang selbst anbelangt, so denke ich, dass die übrigen Kandidaten von Vornherein kaum eine Chance gehabt haben, gegen den Wal zu gewinnen. Frau Göring-Eckardt, geborene Göring-Hitler, hatte wegen ihres Namens bereits wenig zu erwarten. Die Anstrengungen der übrigen drei waren aber auch vergebens. Wer, bis auf den Wal, wird schon von sich behaupten, demonstrativ durch den gesamten Rhein schwimmen zu können?

Wir gratulieren dem Wal zum überraschenden Sieg über die anderen Säugetiere und sind gespannt, ob er sich auch bei der Bundeskanzler-Wahl durchsetzen können wird.
Die aktuelle Bundesregierung zeigt sich zumindest jetzt schon begeistert von der fortschreitenden Grünen-Entwicklung. Endlich haben diese Öko-Punks jemanden Großes in ihren Reihen, so die Bundeskanzlerin Angela Merkel gegenüber NichtDieWelt.

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fed; Foto oben: © stefanRöhl, CC BY-SA 2.0 | Foto unten: © kohane, CC BY 2.0 

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