Hitzewelle: türkische Demonstranten freuen sich über Wasserwerfer

, in Politik

Geschätzte Lesezeit: 21 Minuten, 6 Sekunden

Türkei-Proteste-Regierung-Hitze-Wasserwerfer
Türkei-wasserwerfer-kühlt-ab-satire
Stein schlägt Wasser: Demonstranten

Neben Deutschland und Afrika ist auch die Türkei von der Hitze betroffen, weshalb die Regierung laut eigener Aussage auf Wasserkanonen setzt. Angeblich suchen sogar gewöhnliche Bürger das rettende Nass.
ISTANBUL|ndw

[dropcap]S[/dropcap]eit Wochen protestieren Regierungsgegner in der Türkei gegen den Bau eines Bahnhofs Parks und stoßen dabei auf die maximale Gegenwehr der Polizei. Jene Polizei, die angeblich mit der Regierung eng in Verbindung steht. Im Einsatz der Exekutive befinden sich Hinweisschilder, Megafone und Wasserwerfer, die gnadenlos auf die protestierende Masse einschlagen. Doch genau diese Wasserkanonen sind das Objekt der Begierde, gestehen Einheimische, die sich unter die Demonstranten gemischt haben, um sich kostenlos abzukühlen.

Kritiker behaupten jedoch, die Regierung mische Tränengas, Medikamente und Kohlensäure ins Wasser, was die Verantwortlichen vehement dementieren: „Alles harmlos, denn wir haben feststellen müssen, dass Demonstranten schnell müde werden. Deshalb versetzen wir die Kanonen mit Aufputschmittel und einem Sonnenmilchkonzentrat mit moderatem Sonnenschutzfaktor„, erklärt der Regierungssprecher und wischt sich demonstrativ den Schweiß von der Stirn, um sein Gesagtes zu untermauern.

Die Folgen, die durch diese Flüssigkeit auftreten, verschweigt er jedoch. Bekannt ist, dass Menschen, die das Wasserbad der Regierung genossen, auf das Gemisch mit plötzlicher Nässe reagierten. Je nach Aufenthaltsort des Geschädigten kann diese Wirkung bis zu mehreren Stunden andauern, was zahlreiche Bilder in sozialen Netzwerken belegen. Amnesty International ist bereits alarmiert und plant lebensrettende Maßnahmen. So will man ab morgen die Protestierenden mit eigenen Wasserwerfern beschießen, um sie vom giftigen Regierungscocktail rein zu waschen.

Satire - Online - Nachrichten - Magazinfed; Artikelbild: © alolipy, CC BY-ND 2.0 

Sie sind wieder trocken?
Dann folgen Sie uns bitte
+ weder bei Twitter
+ noch auf Facebook oder Google+
+ und erst recht nicht im Newsreader

facebook

Send this to a friend