Türkische Behörden zwingen armenischen Vogel zur Landung

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Türkei - Syrien - Satire

Am heutigen Morgen stellten ausgezeichnete türkische Beamte einen verdächtigen Vogel und zwangen ihn umgehend zur Landung.
GAZIANTEP/TRK|ndw

[dropcap]V[/dropcap]on wegen vogelfrei! Am heutigen Morgen drängten zwei türkische Militärjets einen Vogel, der offensichtlich nach Syrien fliegen wollte, von seinem Kurs ab und zwangen ihn mit eindeutigen Handzeichen zu einer Landung.
Nach Meinungen der speziell dafür von ihrer Arbeit abgelenkten Vogelkundler, handele es sich bei diesem Exemplar vermutlich um einen armenischen Adler, der eine Ladung verbotenen Kots nach Syrien transportieren wollte. Dieser Kot sollte offensichtlich im Bürgerkrieg eingesetzt werden, um damit Autos der Gegner zu bewerfen.

Dazu der aktuelle Ministerpräsident der Türkei Recep Tayyip Erdoğan:

Solange in Syrien Kurden leben, werden wir jeden Vogel..  entschuldigung.. so, ich meine – solange in Syrien Bürgerkrieg herrscht, sind wir berechtigt, jedes Flugobjekt aufzuhalten und artgerecht zu durchsuchen.
Insbesondere Kampfvögel, wie dieser einer ist, die den türkische Luftraum passieren, müssen auf Verdacht eines Verdachts verdächtigt werden.

Die Behörden folgten dieser Order und sahen im Vogel, der sich kooperativ zeigte, ordnungsgemäß nach.
Bedauerlicher Weise ist diese übervorsichtige Willkür kein Einzelfall in der angespannten Lage des Nahen Osten.
Zeugenberichten zufolge habe das türkische Militär bereits mehrere Flugzeuge aus eigenen Reihen versehentlich  zur Landung genötigt, wobei erst am Boden der Fehler aufgeklärt und belacht werden konnte.

Durch solche Fehler gerät der westasiatische Staat immer mehr in die Kritik und wird zunehmend Opfer syrischer Spaßvögel, die es nicht unterlassen können, Papierschwalben über die Grenze zu werfen.

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 fed; Foto: © rizkuwait, CC BY-SA 3.0

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