Trump verhängt Einreiseverbote gegen Ali Baba und 40 Vertraute

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Washington (dwp) – US-Präsident Donald Trump hat das Dekret rund um den Einreisestop von Muslimen erneut überarbeitet. Im aktualisierten Papier von Mittwoch geht er persönlich gegen den arabischen Holzfäller Ali Baba und seine Familie vor. Auch 40 namentlich nicht genannten Räubern aus Babas Umfeld wird ab sofort die Einreise in die USA verwehrt.

Donald Trump hat offenbar damit begonnen, personifizierte Einreiseverbote auszusprechen und gleich über 40 Personen auf einen Schlag sanktioniert. Bereits in seiner Kindheit will Trump von Ali Baba gehört haben, der mit seinem Namen und dem Vollbart gleich zwei der Hauptkriterien für ein lebenslanges Einreiseverbot für Muslime erfülle. Außerdem haben die Betroffenen weitere kriminelle Machenschaften begangen. Und man könne nicht zulassen, dass sie in Amerika genau damit weitermachen, wofür insbesondere die 40 Räuber schon in ihrer Heimat kritisiert wurden, so der 70-Jährige.

Auch wenn der Beschluss in Trumps Kabinett größtenteils Zustimmung findet, werfen Kritiker ihm vor, nicht genügend zu differenzieren. Schließlich sei Ali Baba in seiner Heimat selbst Opfer der 40 zurecht sanktionierten Verbrecher gewesen und sollte wie auch zuvor schon Aladin und die arabischen Zahlen von der Verbotsliste gestrichen werden.

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