Bischof Tebartz-van Elst für 20 Millionen Euro zu Rücktritt bereit

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Vatikanstadt · Letzte Woche reiste der Skandal-Bischof Tebartz-van Elst nach Rom. Doch nicht, um, wie anfangs vermutet, den Papst über seinen Verbleib in der Kirche entscheiden zu lassen, sondern vielmehr, um dem katholischen Oberhaupt einen Deal vorzuschlagen. Zuvor war der Würdenträger in seinem Heimatland Deutschland für den überteuerten Bau seiner Residenz und den albernen Kleidungsstil stark kritisiert worden.

Er wirke den Umständen entsprechend gelassen, behaupten italienische Journalisten, die den deutschen Bischof in einem Café beobachtet haben wollen. Dabei entwickelt sich der neue Skandal der katholischen Kirche zu einem waschechten Krimi. Nach heftiger Kritik an seinem Limburger Prunkbau reiste Franz-Peter Tebartz-van Elst nach Rom und ließ die Welt in dem Glauben, er sehe den Fehler ein und lege sein weiteres Schicksal in die Hände des Papstes. Den Flug erster Klasse nach Rom sowie das dortige Fünf-Sterne-Hotel erklärt der Deutsche mit einem Versehen. Sein Auslands-Messdiener sei neu und habe bei der Buchung nicht aufgepasst. Das Angebot, für rund 20  Millionen Euro (VB) vom Amt des Bischofs zurück zu treten, stehe allerdings nach wie vor.

Es ist nicht das erste Entgegenkommen, das der Limburger der Öffentlichkeit, und vielmehr dem Papst, offeriert. Gegenüber der Presse ließ er bereits in der vergangenen Woche über Mittelsmänner verlauten, sein überteuertes Bauvorhaben bereuen zu wollen. Als Wiedergutmachung schlug er ein Heim für obdachlose Kinder vor. Dabei sollten die Kinder selbst „mit anpacken, um dieses Mal die Kosten wirklich gering zu halten“, lautete die Begründung. Die Kirche lehnte ab.
Ob Tebartz-van Elst in den nächsten Tagen schon wieder nach Deutschland zurück kehren wird, ist noch unklar. Fest steht nur: sollte der Papst Franziskus seinen aktuellen Vorschlag ablehnen, drohen dem Bischof zur Strafe mindestens 10 Ave Maria und ein Vaterunser.

Satire - Online - Nachrichten - Magazinfed; Artikelbild: © Medienmagazin pro, CC BY 2.0 

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