Syrien erwägt Militärschlag gegen USA

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DAMASKUS/WASHINGTON (dwp) – Assad erwägt nach Giftgas-Einsatz eine mögliche Intervention gegen die USA. Angeblich seien syrische Rebellen am Anschlag beteiligt gewesen. Zuvor hatten die Vereinigten Staaten nach analoger Beweislage ebenfalls mit einem Militärschlag gedroht.

[dropcap]S[/dropcap]yrien schließt nach eigenen Angaben eine militärische Intervention gegen Obama und seine Führung nicht aus. Laut Berichten der amerikanischen Oppositionellen seien die von den USA unterstützten Rebellen an dem chemischen Anschlag beteiligt gewesen. Barack Obama persönlich habe einige von ihnen ausgebildet. Für einen Friedensnobelpreisträger und Demokraten sei dieses Verhalten inakzeptabel, meint die syrische Führung und droht mit eingreifenden Maßnahmen.

Bereits vor einem Jahr, als die syrische Opposition zum ersten Mal negative Schlagzeilen schrieb, reagierte Assad und setzte dem US-Präsidenten eine Grenze, die den Einsatz von chemischen Waffen durch die freien Milizen kategorisch verbot – die sogenannte Rote Linie. Sollte sie überschritten werden, sehe sich der syrische Machthaber gezwungen, gegen Obama und seine Verbündeten vorzugehen.
Seit Wochen verdichten sich nun die Meldungen, diese Grenze sei eventuell schon passiert. Klare Indizien gebe es allerdings nicht. Möglicherweise habe Obama die an den Einsätzen beteiligten Söldner zerstört, um die Beweislage zu trüben, so der syrische Diktator.

Assad absolut überzeugt

Die Welt schaut erwartungsvoll auf Bashar al Assad, der seiner Sache, ungeachtet fehlender Nachweise, von Tag zu Tag sicherer wird. Auch ohne Beweis – die UN-Inspektoren fanden keinen einzigen Syrer im Keller des Weißen Hauses – und trotz vehementem Dementi der US-Regierung, sind Assads Truppen bereits auf dem Weg in Richtung Cuba.

Satire - Online - Nachrichten - Magazinfed; Artikelbild: © a.anis, CC BY-ND 2.0

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