Geheimdienstbericht: USA vermuten Iraks Massenvernichtungswaffen in Syrien

Von am 4. Dezember, 2012
Syrien - Massenvernichtungswaffen - Satire

Die alte Grafik passt noch

Washington – Laut unwiderlegbarer Hypothesen diverser Geheimdienste lagern die Massenvernichtungswaffen von Ex-Diktator Saddam Hussein nun doch in Syrien.

Wer suchet, der findet” lautet eine bürgerliche Maxime, die zahlreichen Suchenden Trost zu spenden vermag.
Seit nunmehr zehn Jahren halten die Vereinigten Staaten Ausschau nach den Massenvernichtungswaffen des Irak, die bereits 2002 eindrucksvoll als beweisbar galten.

Nach einigen Inspektionen sowie damit einher gehender Diskrepanzen musste man allerdings einräumen, keine irakischen Waffen dieser Art gefunden zu haben. Machte aber nichts – der ehemalige Machthaber war gehängt, das Land demokratisiert, die Pipelines verlegt und die US-Truppen stationiert. “Hoppla”, gestand Präsident Bush. “Sie hatten wohl doch keine.”

Ein echter Amerikaner lässt sich jedoch nicht so schnell entmutigen – schließlich sei der Irak nicht der einzige Staat voller Araber, der gut verstecken kann. Und Assad nerve ohnehin, da er einfach nicht weichen wolle.

Nach Angaben des zwölfjährigen Sohnes eines unserer Geheimdienstmitarbeiter plant der syrische Präsident Baschar al Assad eine Massenvernichtung der Massen durch Massenvernichtungswaffen.
Wir haben genügend Beweise, davon auszugehen, dass die syrische Führung ein Chemiearsenal unerreichter Dimensionen in riesigen Tanks einer Schokoladenfabrik gelagert hält. Sie wiegen sich derzeit in Sicherheit und rechnen vermutlich damit, dass niemand dort nachschauen würde, weil jeder ja Schokolade gut findet.
So ein Syrer kennt keine Skrupel.

Dieses Mal sei man sich in seinen Anschuldigungen sogar ziemlich sicher, triumphiert Clive Delbrick, ein CIA-Mitarbeiter, nach seinem Monolog. Sollte man aber dennoch nichts finden, wolle man im Iran weiter suchen.
Möchte man dem Gesagten Glauben schenken, erwarten uns rüstige Aussichten und den Syrer ein Weihnachten ohne Schokolade.
Die Lieferung von Patriot-Raketen an die syrische Grenze ist jedenfalls beschlossene Sache.

  fed; Foto: © publicDomain 

banner