Nach Sieg bei TV-Duell: Steinbrück bestätigt Teilnahme bei ‚Schlag den Star‘

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Köln · Laut dem Privatsender Pro7 gelang es dem Entertainer und Moderator Stefan Raab, Peer Steinbrück (SPD) für die sechste Staffel von „Schlag den Star“ zu gewinnen. Am Sonntag entschied der Kanzlerkandidat bereits das TV-Duell gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel für sich.

Ein TV-Spot auf Pro7 offenbart einen Einblick in die nächste Staffel von Raabs Erfolgsshow und sorgt damit für eine faustdicke Überraschung: Offenbar wird der SPD-Spitzenkandidat Peer Steinbrück pünktlich zum Sommer nächsten Jahres neben Stars wie Helge Schneider und Ralf Möller gegen einen Zuschauer im Show-Kampf um eine Millionensumme antreten.

Beim TV-Duell ging er mit Steinbrück nicht gerade zimperlich um – den Blick zielgerichtet, stellte er Fragen, die ihn persönlich berühren. Stefan Raab hat als Metzger und Studienabbrecher das richtige Gefühl für Politik. Der Erfolg gibt ihm Recht, denn auch der Kanzlerkandidat kannte nicht nur Raabs Namen, sondern warb auch offensichtlich um dessen Stimme für die Bundestagswahl. So spekulierte man bereits während der Live-Schaltung über eine mögliche Zusammenarbeit. „Ich habe ihn nach dem Duell einfach ein Paar Mal gefragt„, erklärt Raab die Zusammenhänge gegenüber der Weltpresse. „Und er sagte nach mehreren Anläufen zu. Unfassbar, oder?

Wie es dem Entertainer letztendlich gelang, den Kanzlerkandidaten ins Boot zu holen, bleibt Raabs Betriebsgeheimnis. Bemerkenswert ist jedoch die tägliche Werbung dafür auf Pro7 und übrigen Sendern der Gruppe, die laut Pressesprecher Daniel Martin noch bis zum 21. September laufen soll.
Vieles dürfe man über den eigentlichen Ablauf noch nicht verraten, doch freue sich Kanzlerkandidat Steinbrück am meisten auf Disziplinen wie Gläserrücken und Völkerball, heißt es aus der SPD-Zentrale. Sollte Peer Steinbrück gewinnen, werde die komplette Summe karitativ für den SPD-Wahlkampf gespendet.

Satire - Online - Nachrichten - Magazinfed; Artikelbild: © Picklive, CC BY-SA 2.0  | NEXT Berlin, CC BY 2.0 | Montage: Die Weltpresse 

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