Nebeneinkünfte: Buchautor Peer Steinbrück kassierte zusätzlich auch als Ministerpräsident

Von am 6. November, 2012

Während an der Ostküste der USA der Wahlkampf tobt, beschäftigen Steinbrücks Nebeneinkünfte unsere Nation. Laut Angaben erfolgloserer Kollegen verdiente der bekannte Buchautor und Redner Peer Steinbrück nebenbei als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen beträchtlich dazu.
DÜSSELDORF|ndw

Monotonie – nein danke, dachte sich wohl der zur Zeit berühmteste Texter Peer Steinbrück und stürzte sich in die Politik.
Weder sein Buch Unterm Strich, das in Zuhälterkreisen über Nacht zum Bestseller graduierte, noch seine ausgezeichneten Reden auf Parties und Kindergeburtstagen beschäftigen heute die Deutschen. Einzig und allein Steinbrücks vergleichsweise hohen Nebeneinkünfte als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen erregen des Publikums Aufmerksamkeit.

Mit Büchern und Reden hatte der einstige Freiberufler bereits ausgesorgt. Warum also der vermeintlich überflüssige Schritt in Richtung Volksvertretung?
Laut eigenen Angaben ohne Gewehr habe er diesen Algorithmus gewählt, da die politische Bühne unvergleichliche Möglichkeiten eröffne, eigene Werke erfolgreich zu bewerben.

Dass er wegen seiner Nebeneinkünfte als NRW-Ministerpräsident aber am medialen Pranger gestrandet ist, entziehe sich gänzlich seinem Verständnis.
Schließlich sei es jedem Bürger freigestellt, Nebenjobs auf 400.000-Euro-Basis inne zu haben.

Einmal im Rampenlicht, baut er seine periphere Karriere unaufhaltsam aus.
In internen Kreisen manifestiert sich zunehmends das Gerücht einer vermeintlichen Kanzlerkandidatur des unabhängigen Autors Peer Steinbrück, das vermutlich aufgrund des wichtigeren Skandals untergegangen zu sein scheint.
Die NichtDieWelt-Redaktion fühlt sich journalistisch dazu verpflichtet, dieser Behauptung nachzugehen.

[ratings]

  fed; Foto: © cubeBubi, CC BY-SA 3.0, ginnerobot CC BY-SA 2.0 

banner