SCHULTERBLICK ♫podcast – Steinbrück, Obamas Kritik und der Sprung des Baumgartners

Von am 4. November, 2012

SCHULTERBLICK  goes Ohr!

Der satirische Wochenrückblick genügt jetzt auch bequemen Gemütern und liest vor.
In der 44. Kalenderwoche gibt Barack Obama Felix Baumgartner die Schuld für den Hurrikan, während Peer Steinbrück zeitweise abtaucht.

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WOLFENBÜTTEL – Der technologische Fortschritt kennt keine Grenzen. So gelingt am vergangenen Sonntag deutschen Wissenschaftlern endlich die Zeitumstellung. Das langjährige Experiment wurde durch einen Priester begünstigt, der fachmännisch das Zeitliche segnete.
Obwohl die meisten Bürger die gewonnene Stunde verschliefen, kündigte das erfolgreiche Team für das nächste Jahr einen neuen Versuch an: man wolle herausfinden, ob die Umstellung auch andersherum funktioniere.

DÜSSELDORF – Steinbrücks Nebeneinkünfte erregen die Nation. Laut Angaben weniger erfolgreicher Kollegen verdient der bekannte Buchautor und Redner Peer Steinbrück nebenbei als Ministerpräsident von Nordrhein Westfalen. Steinbrück selbst sei sich allerdings keiner Schuld bewusst – schließlich sei jedem Bürger freigestellt, Nebenbeschäftigungen auf 400.000 Euro-Basis zu haben.

STRATOSPHÄRE – Das österreichische Model für Kapseln und Raumanzüge Felix Baumgartner ist endlich gelandet. Sein Sprung habe zwei Wochen gedauert, da er als Perfektionist unbedingt sicher gehen wollte, die Schallmauer regelkonform durchbrochen zu haben, weshalb er mehrmals umkehrte, um die Bruchstelle zu begutachten.
Laut Guinessbuch-Direktion sei der Österreicher nun der alleiniger Rekordhalter eines 39-Kilometer-Sprungs aus 39-Kilometern-Höhe. Wer das Gegenteil behauptet, sei schwul, verkündete der glückliche Felix.

KOBLENZ – Im Rhein wurde ein Verdächtiger wegen Tauchens ohne Tauchschein festgenommen.
Nach Angaben der Beamten in Taucheranzügen handele es sich dabei um einen regional Unbekannten. Aufgefallen sei  Taucher Tony sowohl durch zu schnelles Tauchen als auch nervöse Blicke nach links und rechts.

WASHINGTON – Der amtierende Präsident Barack Obama kritisierte Hurrikan Sandy in einer öffentlichen Fernsehansprache. Dabei wendete er sich speziell an die Bürger, deren Häuser aufgrund des heftigen Sturms unter fehlender Stromversorgung litten.
“Sandy” – so Obama – habe die alleinige Schuld an den dreisten Verwüstungen der Ostküste und es sei daher pietätlos,  diese Untaten durch Verleihung des Titels “Sturm des Jahrhunderts” zu verherrlichen.

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fed; Foto: © karenNeoh, CC BY 2.0, Sounds: mansardian, CC BY 3.0, noiseCollector, CC BY 3.0

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