Snowden will am Mittwoch Aufenthaltsort von Flug MH370 verraten

Und das kurz nach dem Suchstopp: Laut der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti will Whistleblower Edward Snowden schon am kommenden Mittwoch den Aufenthaltsort der verloren geglaubten Maschine preis geben. Die malaysische Regierung kann nach Angaben des Pressesprechers Lim Kit Wan den Mittwoch kaum erwarten.

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Moskau/Kuala Lumpur  (dw) – Und das kurz nach dem Suchstopp: Laut der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti will Whistleblower Edward Snowden schon am kommenden Mittwoch den Aufenthaltsort der verloren geglaubten Maschine preis geben. Die malaysische Regierung kann nach Angaben des Pressesprechers Lim Kit Wan den Mittwoch kaum erwarten.

Der Whistleblower Edward Snowden, der sich seit Juni 2013 in Moskau aufhält, gibt an, den Verbleib des verschollenen Flugs MH370 zu kennen. Die Weltgemeinschaft müsse sich allerdings noch ein wenig gedulden, bevor „die informative Konferenz am Mittwoch“ stattfinden kann. Organisatorische Gründe seien das Hauptproblem, warum der Ex-NSA-Mitarbeiter mit der Enthüllung so lange gewartet hat. Eine bewusste Verzögerungstaktik weise er allerdings kategorisch zurück, so die russische Agentur.

Da die bisherigen Enthüllungen Snowdens als unangefochten gelten (im Falle der NSA riefen sie sogar eine tiefgreifende Geheimdienst-Reform hervor), setzt die Welt in die bevorstehende Konferenz besonders hohe Erwartungen.
Auch deutsche Vertreter werden dabei sein: Hans-Christian Ströbele, der seit 2014 und dem Snowden-Interview immer noch am Moskauer Flughafen wohnt, hat bereits angekündigt, im Zuge der Gespräche auch nach dem Bernsteinzimmer zu fragen.

fed; am 24.03.2014 erstmals erschienen; Bild [M]:  TheWikiLeaksChannel, CC BY 3.0 | Aero Icarus, CC BY-SA 2.0

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