Ü-30-Party in Moskau: Edward Snowden scheitert an Ausweiskontrolle

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Diskutieren zwecklos: Edward Snowden

Der flüchtige Edward Snowden, der sich zur Zeit in Moskau aufhält, wollte in einem Club seinen dreißigsten Geburtstag nachfeiern. Da die US-Regierung aber zuvor seinen Ausweis annulierte, scheiterte der Whistleblower bereits an der Tür.
MOSKAU|ndw

[dropcap]D[/dropcap]ie Russen gelten als Feiervolk. Das wollte auch Edward Snowden erleben und besuchte einen Moskauer Club, um die Wartezeit auf seine weitere Flucht zu verkürzen. Vor wenigen Tagen feierte er runden Geburtstag, hatte jedoch aufgrund seiner besonderen Situation noch nicht die Gelegenheit, „ordentlich Party zu machen„. Eine Ü-30-Veranstaltung unweit des Flughafens sollte Abhilfe schaffen.

Snowden ist ehemaliger NSA-Mitarbeiter und Denunziant. Zumindest beschreibt man ihn so in seiner Heimat. Jene Heimat, die ihm nicht nur den Pass, sondern auch die Möglichkeit nahm, sich in einem Club zu vergnügen. Denn das diktatorische Russland führt sogar dort Kontrollen durch: „Wir nehmen unsere Aufgabe sehr ernst„, bestätigt ein Türsteher und zerreißt schreiend den Ausweis eines Besuchers, der nicht ordnungsgemäß gekleidet ist. Das macht Eindruck. Auch Snowden hatte ohne Pass keine Chance und musste widerstandslos resignieren.

Mittlerweile ist er wieder in seiner Zelle des Scheremetjewo-Flughafens. Das lustige T-Shirt, das ihn jünger machte, liegt ordentlich gefaltet im Wäschekorb. Man ist abflugbereit und wartet auf ein Zeichen aus Ecuador. Jegliche Gerüchte bezüglich seiner Rückkehr dementiert der gefeierte Arbeitslose mit einem gelungenen Scherz: „Ich komme erst wieder nach Hause, wenn Schweine fliegen oder Homosexuelle heiraten dürfen.

Satire - Online - Nachrichten - Magazinfed; Artikelbild: © William Brawley, CC BY 2.0f_mafra, CC BY-SA 2.0 

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