Ureinwohner verjagen RTL-Team aus Dschungelcamp

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© Depositphotos.com/SURZet

Köln (dw) – Der Fernsehsender RTL musste am Dienstag das beliebte Projekt “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” überraschend abbrechen. Am frühen Morgen wurde das gesamte Team inklusive der Kandidaten eigenen Angaben zufolge von einem australischen Eingeborenenstamm regelrecht aus dem Dschungel vertrieben. Die Produktionsfirma ITV wird die 11. Staffel nun im sicheren Westerwald fertig drehen.

“Wir haben uns das hier einige Jahre lang angeguckt, aber jetzt reicht’s langsam auch”, erklärt Häuptling Ukunbatur die Beweggründe für die seiner Meinung nach längst überfällige Aktion. Ukunbatur ist Stammesältester der australischen Gunai und findet das Benehmen der deutschen Dschungelbewohner einfach unmöglich. Besonders “das Gezicke, die Freizügigkeit und das pseudointellektuelle Gelaber der Kandidaten” nerve ihn und seine ansonsten friedlichen Aborigines schon seit Jahren.

Die Dschungelstars können das harte Vorgehen der Gunai hingegen nicht nachvollziehen. “Aus dem Dschungel vertrieben zu werden, ist so ziemlich das peinlichste, was ich in meinem Leben erlebt habe”, gibt Gina-Lisa Lohfink zu, nachdem sie sich von der Flucht wieder etwas erholt hat.

Auch die übrigen Bewohner flohen in Panik. Verletzt wurde bis auf Thomas Hässler aber glücklicherweise niemand. Der ehemalige Nationalspieler hatte Pech, ist auf seiner Flucht mit dem linken Fuß in einem Spinnennetz hängen geblieben und musste zurück gelassen werden.

fed; Bild [M]: © Depositphotos.com/SURZet, © Depositphotos.com/creatista

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