Putin, de Maizière und die Unerträglichkeit des männlichen Seins – ein Kommentar

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Chuck Norris - Putin - Drohne - Satire
de Maiziére - Drohne - Lüge - Putin - Satire
Ahnt nichts von Chuck: T. de Maizière

Es kommentiert Chuck Norisk, ein selbsternannter Chefredakteur. Er ist mitten im Geschehen, denn als langjähriger Kampfsportler und US-Bürger besitzt er die Fähigkeit, überall unbemerkt mithören zu können.

[dropcap]W[/dropcap]elcher Mann räumt schon gerne Fehler ein? Laut der Tagesschau soll euer Verteidigungsminister de Maizière bereits lange vor offizieller Ankündigung vom Scheitern der deutschen Drohne gewusst haben. Angeblich wurden solche Gespräche häufig in Fluren und auf Toiletten geführt, wo sie juristisch – und da muss man dem Verteidigungsminister Recht geben – nicht bindend waren. Verteidigungsminister – welch ein Euphemismus! Wussten Sie eigentlich, dass es bis nach dem Zweiten Weltkrieg noch Kriegsminister geheißen hat? Als die Kriegsführung sebst aber als politisches Mittel ihre soziale Geltung verlor, griff man zu dieser Beschönigung.

Aber nicht nur deutsche Staatsmänner leiden. Wladimir Putin, der mit Gerhard Schröder ein Lupengeschäft betrieben haben soll, ließ sich von seiner Ehefrau Ljudmila scheiden und verletzte damit nicht nur eigene Menschenrechte, sondern auch die Gefühle seiner Exfrau.
Es wirkt schon befremdlich, wenn ein starker Mann menschliche Züge zeigt. Naja, Wladimir ist jetzt einsam und die nichtpolitische Opposition aufgebracht. Es ist guter russischer Brauch, egal was passiert, erst einmal auf die Barrikaden zu steigen. Selbst Mitglieder der Protestgruppe Femen versuchten sich an einer rebellischen Aktion und streckten Putin ihre Brüste entgegen, der sich als frisch gebackener Single aufrichtig bedankte und sein Fotohandy unauffällig verschwinden ließ. Verrücktes Volk.

Verrücktes Volk, dessen männlicher Präsident einen weiblichen Nachnamen trägt. Ob sich die Uni Leipzig davon inspirieren ließ? Dort hat man in der vergangenen Woche nämlich beschlossen, auf die maskuline Differenzierung sämtlicher Berufsbezeichnungen komplett zu verzichten. Jetzt heißen die dort beschäftigten entweder Professorinnen, Linguistinnen oder Putzfrauen. Mir fiel beinahe die Handtasche aus der Hand, als ich das hörte! Haha, ein Witz zum Abschluss ist immer gut.
Passen Sie auf sich auf, Männer.
Ihr Chuck.

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Satire - Online - Nachrichten - Magazinchk; Artikelbild: © Frank Plitt, CC BY 3.0

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