72 Milliarden US-Dollar: Trump und Franziskus unterzeichnen historischen Waffendeal

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Rom, Washington – US-Präsident Donald Trump und Papst Franziskus haben ein milliardenschweres Rüstungsabkommen getroffen. Damit ist die Vatikanstadt nach Saudi-Arabien bereits der zweite Staat auf Trumps Auslandsreise, der von einem Waffendeal mit den USA profitiert. Auch der Petersdom will die bestellten Waffen ausschließlich zu friedlichen Zwecken einsetzen.

„Für die USA bedeutet der Waffendeal Jobs, für den Vatikan Sicherheit“, erklärt der US-Präsident in einer anschließenden Pressekonferenz. Trump, der dem Papst nach eigenen Angaben mehrere Monate lang gut zugeredet haben will, ist stolz auf den Megadeal. Mehr als 70 Milliarden US-Dollar will die Enklave für US-Waffen ausgeben. Bestellt wurden dabei tausende M16-Sturmgewehre, Munition, Granaten, aber auch 12 Panzerhaubitzen und eine Kampfdrohne, so der Pontifex.

Die Aktion kommt nicht bei allen gut an: So warnen Friedensaktivisten vor einem Wettrüsten zwischen der katholischen und der evangelischen Kirche. Papst Franziskus gab jedoch an, sein Regiment damit ausschließlich gegen Terroristen und vergleichbare Gefahren schützen zu wollen. Derzeit diskutiert man in Rom, ob der Vatikan zusätzlich eine Wehrpflicht einführt.

Der historische Deal war nicht das einzige Thema der beiden Erfolgsunternehmer. So tauschten Donald Trump und Papst Franziskus bei einem Vier-Augen-Gespräch Tipps und Erfahrungen in Sachen Kindererziehung aus und unterhielten sich anschließend auf Franziskus‘ Wunsch hin über Gott und die Welt.

fed; Foto: © USAID U.S. Agency for International Development, CC BY-NC 2.0

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