Wahlkampf: Obamas Hund fordert Romneys Papagei zu verbalem Duell

Von am 6. September, 2012

Der US-Amerikanische Wahlkampf erreicht eine heiße Phase. Nachdem sich bereits die Gattinnen beider Kandidaten öffentlich ihre Kleider gezeigt und über Assads Frau gelästert hatten, leuteten ihre Männer eine weitere Runde ein und ließen im US-Amerikanischen Fernsehen die eigenen Haustiere Rede und Antwort stehen.
WASHINGTON|ndw

Der US-Amerikanische Wahlkampf musste schon vieles erdulden – Tränen, Gelächter, Versprecher. Sogar gebrochene Nasen und Herzen waren zuweilen Gegenstand verbaler Gefechte. Was aber der diesjährige Wettstreit zu Tage fördert, vermochte niemand anzunehmen.
Während sich Noch-Präsident Barack Obama und Noch-Millionär Mitt Romney im Hintergrund aufhielten, traten der Präsidentenhund Saddam und Romneys Papagei Moneybird vor die gespannte Nation. Das Volk hielt den Atem an.

Eine lange und adrenalingetränkte Minute verstrich, bevor der First Dog das Wort ergriff und somit die Runde eröffnete.
Er sprach offensiv schnörkellos und bemängelte insbesondere gesellschaftliche Belange vieler Artgenossen. Laut eigenen Angaben sehe er den Kampf sozialer Probleme nicht als Politik, sondern als persönliche Aufgabe an.

Plant Urin-Anreicherung: Perserkatze

Plant Urin-Anreicherung: Perserkatze

Zahlreiche Hunde des Landes verfügen nur über mangelhafte Bildung und besitzen kein eigenes Grundstück. Die Rassenkämpfe hingegen und der gefürchtete Knochenhandel auf Hinterhöfen florieren jedoch wie nie zuvor.
Dies aber, meine Frauchen und Herrchen, ist bei Weitem nicht alles. Eine wachsende Gefahr geht von Perserkatzen aus. Besonders die iranische Art gilt es, hervor zu heben. Unaufhaltsam reichert diese Urin an – ausschließlich zu friedlichen Zwecken, wie sie behauptet. […]

Nachdem seine Rede beendet war, manifistierte der First Dog des US-Amerikanischen Vokes diese, indem er stolz auf das Rednerpult kackte. Stehende Ovationen und vereinzeltes Gebell hallten noch lange durch die voll besetzte Halle. Was für ein Auftritt!

Sein Kontrahent, der Papagei, hatte dem Ganzen nicht viel entgegenzusetzen. Er wiederholte nur fehlerfrei das Gesagte und zog sich beschämt von der Bühne zurück, während Barack Obama seinen Sieger in die Arme nahm und ihn feiern ließ. Später bekam der Hund noch den Friedensnobelpreis überreicht, da er so süß ist.
Sollte der Wahlkampf damit immer noch nicht entschieden sein, werden sich beide Kandidaten der Konstitution entsprechend gegenseitig die Haare schneiden müssen.
Wir hoffen, dass es nicht dazu kommt.

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fed; Foto oben: © allPetNews | Foto unten: © catsAbout

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