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Obama wirft Putin aus Freundesliste

Von am 5. März, 2014

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Moskau/Washington · Laut Facebook sei der russische Präsident Wladimir Putin seit Dienstagabend nicht mehr auf der Freundesliste des US-Präsidenten Barack Obama vertreten. Auch drohe dem Kremlchef eine Sperrung seines Gast-Accounts im Counter-Strike-Clan -=PentagonForces=-, so der Obama-Sprecher Jay Carney. Experten führen die “drastischen Maßnahmen” des US-Diplomaten auf die aktuelle Krim-Krise zurück.

Seit gestern ist Wladimir Putin auf Initiative des US-Präsidenten weder bei Google+ noch bei Facebook mit Barack Obama befreundet. Der Sprecher des Weißen Hauses begründete die Entscheidung seines Stabs als “eine folgerichtige Konsequenz aus Putins Ukraine-Politik”. Zuvor hatte der russische Präsident auf Erbitten der Krim-Regierung Militärtruppen auf die Halbinsel entsandt. Sollte sich der russische Staatsmann “für uns weiterhin unkalkulierbar verhalten”, drohe Barack Obama mit weiteren Konsequenzen, wie zum Beispiel der Facebook-Ignore-Funktion, so der Sprecher weiter.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte ähnliche Schritte an, sollte Wladimir Putin seine Außenpolitik nicht überdenken. Ihren Facebook-Beziehungsstatus mit dem russischen Oberhaupt habe die deutsche Staatschefin nach eigener Aussage bereits auf “es ist kompliziert” umgestellt. Weitere Schritte seien nicht ausgeschlossen.
Einzig Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder kritisiert die Entscheidung der westlichen Diplomaten. Er sei mit dem Kremlchef nicht nur bei Facebook, sondern auch bei seinem russischen Pendant Odnoklassniki.ru befreundet und habe bisher aus dieser Beziehung nur profitieren können.
Putin selbst äußerte “leichten Missmut” über das “undiplomatische Verhalten” von Obama und Merkel, gab jedoch an, “auch ohne die beiden genügend Facebook-Freunde” zu haben.

Satire - Online - Nachrichten - Magazinfed; Artikelbild: © Screenshot Facebook

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