Obama droht Kongress mit Militärschlag, wenn dieser gegen Syrien-Einsatz stimmt

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Washington (dwp) · Nach Druck der Weltöffentlichkeit in der Syrien-Frage lässt US-Präsident Barack Obama den Kongress über den Einsatz abstimmen. Dieser soll ihm den Rücken stärken und sich bis Mitte September entscheiden. Andernfalls drohe der Präsident mit einem Militärschlag.

US-Präsident Barack Obama wird aller Voraussicht nach noch im Verlauf der nächsten zwei Wochen den amerikanischen Kongress militärisch angreifen. Nach einem fünfstündigen Spaziergang im Garten des Weißen Hauses mit seinem Stabschef Denis McDonough erläuterte Obama am Montag seinen Plan, den Kongress mit einem Militärschlag zu bedrohen. Diese Maßnahme sei notwendig, sollte jener Obamas ursprünglichem Vorhaben, Syrien anzugreifen, nicht zustimmen wollen.

Zuvor entging Syrien nur knapp einem US-Amerikanischen Militärschlag, der einen vermeintlichen Chemiewaffen-Einsatz des syrischen Machthabers rächen sollte. Denn die US-Amerikanische Führung ist von der Schuld Baschar al Assads überzeugt: „Ich kenne jemanden, dessen Tante eindeutige Beweise gesehen hat„, erklärt der amerikanische Außenminister John Kerry gegenüber der Weltpresse. Und dennoch zögern die USA.
Was genau Obama trotz eindeutiger Beweislage zu der Kehrtwende bewog und warum seine Spaziergänge so lange dauern, ist bislang nicht geklärt. Die Chancen für eine Kriegs-Zustimmung der Kongress-Mitglieder sind jedenfalls niedriger als prognostiziert. Ebenso ein erfolgreicher Militärschlag gegen den Kongress selbst, denn für diesen müsste der amerikanische Präsident laut Art 26 der US-Verfassung eine Zustimmung des Kongresses einholen.

Satire - Online - Nachrichten - Magazinfed; Artikelbild: © seannaber, CC BY 2.0 

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