NSU-Prozess: Ungerechte Plätzchen-Verteilung empört Medienvertreter

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NSU - Oberlandesgericht - Plätze - Medien - Satire
Ungerecht verteilt: Plätzchen

Das Münchner Oberlandesgericht wird seit Tagen stark kritisiert. Grund dafür ist die ungerechte Verteilung von Keksen an ausländische Medienvertreter. Das Gericht legitimiert seine Entscheidung jedoch mit der Chronologie der Anträge.
MÜNCHEN|ndw

In deutschen Gerichten ist es gastfreundlicher Brauch, dem Publikum neben 3D-Brille und Popcorn auch Kekse zu offerieren. Dabei variiert, je nach Auftraggeber, natürlich auch die Qualität.

Um eine gerechte Zuweisung der gebackenen Köstlichkeit gewährleisten zu können, stellte das Oberlandesgericht München bereits im Vorfeld Wunschlisten zur Verfügung. Man wolle eben nichts riskieren – die Sache an sich sei schon peinlich genug, konstatiert der Pressesprecher.

Offenbar haben es türkische Medienvertreter jedoch versäumt, sich rechtzeitig einzutragen. Nun müssen sie beim Prozessauftakt im April damit rechnen, keine festen Plätzchen bekommen zu können und sich stattdessen mit bereits vorgekauter Kost zu begnügen. Obwohl das Oberlandesgericht jegliche Schuld von sich weist, verspricht es, den unglücklichen Zustand beim darauffolgenden gemeinsamen Frühstück durch Schweinemett wieder zu korrigieren.

fed; Artikelbild: © Evan-Amos, CC BY-SA 3.0, Chensiyuan, GFDL

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