Nach Schweinsteiger-Aus: Nationalmannschaft macht erstmal zu zehnt weiter

Schwierige Zeiten für den Deutschen Fußballbund: Nach der offiziellen Verabschiedung des Kapitäns Bastian Schweinsteiger vor dem Finnland-Spiel will die Natonalelf erst einmal zu zehnt weiter machen. Das hat Bundestrainer Joachim Löw in einer Sonderpressekonferenz am Freitagmorgen bekannt gegeben. Schweinsteiger war einer der wenigen deutschen Mittelfeldspieler.

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Frankfurt (dw) – Schwierige Zeiten für den Deutschen Fußballbund: Nach der offiziellen Verabschiedung des Kapitäns Bastian Schweinsteiger vor dem Finnland-Spiel will die Natonalelf erst einmal zu zehnt weiter machen. Das hat Bundestrainer Joachim Löw in einer Sonderpressekonferenz am Freitagmorgen bekannt gegeben. Schweinsteiger war einer der wenigen deutschen Mittelfeldspieler.

Löw bedauert die Situation, sieht aber bislang keine Alternative: „Ja, klar, das wird sicher erstmal nicht einfach, ohne Basti weiter zu machen. Aber das Leben geht weiter und wir haben ja noch zehn andere Spieler, von denen jeder theoretisch ein Tor schießen kann.“

Die nächste Begegnung bestreitet die Nationalzehn somit gegen Italien. Eine passende Taktik steht auch schon bereit: Um die Schweinsteiger-Lücke zu kompensieren, will die Mannschaft das Mittelfeld komplett ignorieren und sich mit Pässen über die Außenflanken vorarbeiten. Bei Freistößen der gegnerischen Mannschaft wird die Lücke in der Mauer notfalls durch den neuen Kapitän Manuel Neuer gefüllt.

Es gibt aber auch positive Aspekte des Schweinsteiger-Ausstiegs: Mario Götze darf sich jetzt immerhin über einen Stammplatz im Mannschaftsbus freuen.

fed; Bild: Marcello Casal Jr/Agência Brasil, CC BY 3.0 BR

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