Nach Krim-Forderung: Putin entfreundet Trump auf Facebook

Moskau, Washington (dwp) – Der russische Präsident Wladimir Putin ist mit US-Präsident Donald Trump seit Mittwoch nicht mehr auf Facebook befreundet. Grund für die radikale Maßnahme, die Putin selbst veranlasst haben soll, sei Trumps vorherige Forderung, die Halbinsel Krim an die Ukraine zu überreichen, so Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Ein harter Schlag für den 70-Jährigen US-Diplomaten, der weltweit nach wie vor politische Freundschaften sucht.

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Eine erneute Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen auf sozialen Netzwerken sei laut Peskow unter gegebenen Umständen vorerst ausgeschlossen. Die Entfreundung betrifft offenbar nicht nur Facebook. Auch in Putins Google-Plus-Kreisen sowie der von ihm moderierten internationalen Präsidenten-WhatsApp-Gruppe sei Trump nun nicht mehr vertreten. Außerdem – so berichten US-Sicherheitskreise – hat Donald Trump auf Twitter seit Mittwochmorgen einen Follower weniger.

In Sozialen Netzwerken sind Konflikte unter Politikern laut Experten keine Seltenheit. So haben etwa Austrailiens Premierminister Justin Trudeau, Francois Hollande sowie Angela Merkel Trumps Freundschaftsanfrage auf Facebook bis heute nicht akzeptiert.

Für „Putins übertriebenen Vorstoß“ hat Trump bereits Gegenmaßnahmen veranlasst: Sollte der russische Staatsführer nicht umdenken, und den US-Präsidenten wieder in seiner Freundschaftsliste aufnehmen, drohen weitere Sanktionen sowie die Aufnahme Putins Telefonnummer auf „ignore“.

fed; Artikel erschien schon mal so ähnlich; Bild: Screenshot Facebook

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