Angela Merkel verpasst WhatsApp-Ausfall

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BERLIN · Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Montagnachmittag öffentlich zugegeben, den WhatsApp-Ausfall am Wochenende nicht mitbekommen zu haben. Laut der Süddeutschen Zeitung befand sich die Kanzlerin am fraglichen Abend auf dem Heimweg von ihrem wöchentlichen Schreibmaschinenkurs und „konnte deshalb nicht ins Internet gehen, um das Problem zu erfassen“. Die Opposition wirft der Christdemokratin Ignoranz vor.

Ein Schlag ins Gesicht für deutsche Internet-Fans: Bundeskanzlerin Angela Merkel habe laut eigenen Angaben „das Mega-Event des Wochenendes“ nicht mitbekommen. Als am vergangenen Samstag die WhatsApp-Server ausfielen, boomte die Messenger-Konkurrenz. Viele Nutzer suchten nach Alternativen, versammelten sich in Selbsthilfegruppen und ließen sich sogar wegen Entzugserscheinungen stationär behandeln. Die Bundeskanzlerin bekam laut eigener Aussage von alledem nichts mit.

Bereits im vergangenen Jahr sei Angela Merkel in Internetkreisen negativ aufgefallen, als sie gegenüber dem US-Präsidenten Barack Obama das Verhältnis der Deutschen zum Internet als „Neuland“ bezeichnete. Experten vermuten, dass der US-Diplomat an jenem Tag beschlossen habe, die „technisch veraltete Bundeskanzlerin“ risikofrei abzuhören.
In ihrer in der Süddeutschen erschienenen Erklärung bedauert Angela Merkel den Zwischenfall und versichert, die nächste Abschaltung des Nachrichtendienstes „auf jeden Fall mitzumachen“. Dabei hoffe sie vor allem auf die Hilfe der NSA. Der US-Geheimdienst habe der Bundeskanzlerin zugesichert, sie beim nächsten Ausfall fristgerecht zu informieren.

Satire - Online - Nachrichten - Magazinfed; Artikelbild: © KuebiCC BY-SA 3.0

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