Außenpolitik: Angela Merkel dankt Griechen für Döner und Bauchtanz

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Merkel - Griechenland - Satire

Bei ihrem ersten Besuch seit der Schuldenkrise im geplagten Griechenland agiert Bundeskanzlerin Angela Merkel souverän, spricht dem griechischen Volk Mut zu und bedankt sich im Zuge der Kulturbereicherung nicht nur für den Döner.
ATHEN/GR|ndw

[dropcap]M[/dropcap]it Pauken, Trompeten und Rauchgranaten empfing man die deutsche Bundeskanzlerin, die im landestypischen grün erschien.
Das Land der philosophischen Demokraten ist auf das der dichten Denker aktuell leider nicht sonderlich gut zu sprechen. Diesen Umstand aufzuklären und nach Möglichkeit zu eliminieren, indem man der Bevölkerung gut zuredet, sei das eigentliche Besuchsziel der Hobby-Physikerin.
Stünde im Anschluss noch Zeit zur Verfügung, wolle man griechische Banker besuchen und ihnen zu ihrem Erfolg gratulieren, so das Management von Angela Merkel Promokanzi gegenüber NichtDieWelt.

Die Diplomatie unserer Bundeskanzlerin mutet zuweilen grenzenlos an, weshalb sie sämtlichen Dolmetschern gehörige Probleme bereitet. Nicht zuletzt deswegen wird sie in gewissen Kreisen Diplomutti genannt.
Einen Auschnitt von Frau Dr. Merkel ersparen wir Ihnen zwar an dieser Stelle, konfrontieren Sie aber zugleich mit ihrem Gesagten:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Griechen. Wütende Menge (nickt).
Wir sind hier versammelt, da wir ein gemeinsames Ziel verfolgen: Geld.
Wie Sie wissen, verlangen monetäre Strukturen eine logische Konsequenz, die den Verlust eines einzelnen fordert, um das Wohl anderer zu sichern.
Es nützt auch nichts, sich darüber aufzuregen, dass die Butter fünf Euro kosta (lacht). Sie macht eh fett.
Nehmen Sie sich doch lieber ein Beispiel an den Afrikanern oder wie die heißen – sie haben auch keine Butter und im Gegensatz zu Ihnen noch nicht einmal Döner.
Was ich damit sagen will, liebe Griechinnen und Griechen, ist dass wir eine gemeinsame Lösung finden müssen, um dieses Problem in den Griff zu bekommen.

Nachdem die Bundeskanzlerin, mit ihrer Rede sichtlich zufrieden, von Antonis Samaras Rücken gestiegen ist, sprach sie der irritierten Bevölkerung noch das Lob aus, endlich diese lästigen Kopftücher losgeworden zu sein.
Weshalb sich die Menge aber so aufrege, sei ihr nach wie vor unbegreiflich. Und irgendwie auch egal.

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 fed; Foto oben: © ralfRoletschek, CC BY-SA 3.0 | Foto unten: © mxcil, CC BY-SA 3.0 

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