SCHULTERBLICK – ‚Mehmet‘, Jenny Elvers und die unnötige Gesichtserkennung

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Wochenrückblick - Satire Nachrichten

In Kalenderwoche 38 will der Serienschuft ‚Mehmet‘ wieder in die EU, um Kate Middletons Brüste zu sehen. Die Linke ist dagegen, da diese Einreise die Armutsschere weiter öffne.
Aber lesen Sie selbst.

Inland

Türkeis Toleranz ist am Ende. Nicht Syrien und dessen Kurden beschäftigen diese Woche die politischen Entscheidungsträger, sondern der 28-jährige Muhlis A., besser bekannt als „Mehmet – der Barbar“.  Nachdem die Türkei seine Abschiebung beschlossen hat, bittet der Vorsitzende der Regierungspartei Erdogan ausgerechnet Deutschland um polemisches Asyl.
Deutschland habe ja bereits eine Akte über ihn, was zumindest den bürokratischen Aufwand einschränke. Außerdem verspreche „Mehmet“ sich ordentlich zu benehmen. Mohammed-Schmähungen seien ihm auch nicht so wichtig, so der türkische TV-Star und ehemaliger Schürke gegenüber NichtDieWelt.

Nach ihrem peinlichen TV-Auftritt bei DAS! im NDR beschließt Jenny Elvers-Elbertzhagen, auf jeden Fall eine Entziehungskur anzugehen. Unserer Redaktion gegenüber äußerte sie sich zuversichtlich:

Ich entschuldige mich bei der gesamten Nation für mein Benehmen und strebe definitiv eine Alkohol-Abstinenz an. Sie können davon ausgehen, dass ich in Zukunft sicher nicht mehr trinken werde. Ja, wahrscheinlich werde ich meine Finger vom Alkohol lassen.
Ich gehe davon aus, dass Kneipenbesuche vermutlich der Vergangenheit angehören. Vielleicht sollte ich ja trocken bleiben. Kann sein, dass ich ab jetzt nüchtern lebe. Haben Sie vielleicht Bier da?

Während der Bundesrat für die Frauenquote des Frauenanteils an der Gesamtbevölkerung abstimmt, baut die Lufthansa die eigene Billigfluglinie aus und meldet unmittelbar darauf Insolvenz an.

Politik

Die Armutsschere geht zu weit, findet Die Linke und verlangt von den Reichen, unverzüglich die Rentenkasse zu füllen. Obwohl viele diesem Aufruf folgen, werfen manche freche Reiche nur Knöpfe hinein.

Der US-Amerikanische Wahlkampf nähert sich langsam seinem wohlverdienten Ende. Der überzeugte Antidemokrat und Angestellten-Chef – Mitt Godzilla Romney – holt zum entscheidenden Schlag aus und beleidigt in einer gelungenen Tischansprache sämtliche Arme des Landes.
Vorsitzender der FDP, Dr. Philip Rösler, begrüßt diese Entscheidung und schafft somit einen Präzedenzfall auch für den deutschen Markt.

Ausland

Datenschützer setzen sich durch und erreichen den EU-weiten Stopp für Facebooks Gesichtserkennung. Ein wesentlicher Grund waren Beschwerden britischer Nutzer, da sie auf gespeicherten Bildern immer so hässlich aussähen.
Außerdem beschließt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg nach zweijähriger Testphase, den Service auch für China einzustellen. Irgendwo muss sich da wohl ein Fehler ins System eingeschlichen haben. „Die chinesische Gesichtsdatenbank erfasst zwar 12 Millionen Einträge – eigenartiger Weise nur von einem einzigen Nutzer„, gesteht Zuckerberg schulterzuckend.

Her Royal Highness Catherine Elizabeth, Duchess of Cambridge, Countess of Strathearn, Baroness Carrickfergus, die ehemalige Kate Middleton, hat zwei Brüste, was viele Briten zunächst irritierte. Die Menschen dachten nämlich, sie sei etwas besonderes.
Catherine, Duchess of Cambrigde habe sich von dem Paparazzo-Angriff erholt und genieße weiterhin ihre gesellschaftliche Position an der Sonne, so ihre persönliche Beraterin Her Royal Helpness Bettina Wulff, Duschend vor Camera.

Der Erfolgskonzern Microsoft zieht Konsequenzen aus stetig auftretenden Sicherheitslücken im hauseigenen Browser Microsoft Internet Explorer und stellt die Weiterentwicklung ein. Ferner kursieren Gerüchte durch die Blogger-Welt, Bill Gates erwäge den Verkauf seiner Firma an einen Käufer.

Chinesen formieren sich zu riesigen Transformers und boykottieren nicht nur Japan, sondern sämtliche Staaten, die Originale herstellen.

Jesus war scheinbar doch verheiratet. Dies belegt ein sorgfältig gebügelter Papyrus-Schnipsel, auf dem geschrieben steht, dass Jesus  so gut wie keinen Sex hatte.

Eine entlarvende Meldung zum Schluss: Ein männlicher Sportlehrer an einer russischen Schule ist automatisch auch der Direktor.

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fed; Foto: © karenNeoh, CC BY 2.0

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