McDonalds – unverschämte Preiserhöhung

Von am 10. August, 2012

Ein Shitstorm verpflichtet. Denn erneute Preiserhöhung sorgt dafür, dass sich Facebook – Nutzer aufregt.
FILIALE|ndw

Und wieder ein Rückschlag für Deutschland: Die umstrittene Fastfood-Kette hat den Preis für den sogenannten Ein-Euro-Cheeseburger auf 1.39 € erhöht. Da ist es wenig verwunderlich, dass die Bevölkerung diesem Umstand entgegen zu wirken versucht und sich lautstark im Internet Stimme verschafft.
Preiserhöhung? 1,39 für einen Cheeseburger? Was soll das denn? Das ist ja wohl die größte Frechheit überhaupt, für so ein “Produkt” so viel Geld zu verlangen […]”, empört sich der beliebte Facebook-User und mehrfacher Jägermeister Kevin M. K. auf McDonald´s Pinnwand und findet zahlreichen Zuspruch für seinen Shitstorm.
Da sich auch sämtliche Mitarbeiter unserer Redaktion aus der kritisierten Burger-Kette ernähren, befragten wir den Experten Ronald McDonald zu dem vorliegenden Sachverhalt.

nDW: Man schätzt Sie für Ihre Unabhängigkeit. Glauben Sie, dass diese Aufregung gerechtfertigt ist?

Ronald: Nein, ich denke, dass Herr Kolkmann fahrlässig und geschäftsschädigend handelt, wenn er seine Fans dazu auffordert, meine die mir wenig bekannte Marke McDonalds zu diffamieren.

nDW: Sie leugnen aber nicht, dass 1.39 € nun mal mehr ist als 1 €. Oder etwa doch?

Ronald: Nein, das kann ich nicht negieren. In diesem Fall ist die größere Zahl tatsächlich größer als die kleinere.

nDW: Sie gestehen den Reklamanten also gewisses Recht zu.

Ronald: Hören Sie, Herr Federmann. Die ganze Hysterie basiert doch auf einer Milchmädchenrechnung.
Die aufgeschlagenen 39% der Cheeseburger-Kosten, die der Kunde nun zu erbringen hat, sind ja vom Konsumenten selbst zu erwirtschaften. Dies hat zufolge, dass dieser mehr Zeit am Arbeitsplatz verbringen muss und folglich weniger Fastfood konsumieren kann. Und genau diesen Verlust hat das Management von McDonalds vorausgesehen und präventiv die Preise erhöht.

nDW: Vielen Dank für das Interview.

Ronald: Möp möp.

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fed; Foto unten: © theBottomOftheGlass


  • RKS

    Ganz einfach:
    Nicht bei mc kack fressen !

  • Sahra Lafontaine

    @Der, der nicht von der Linken ist sagt:

    Wahrscheinlich haben Sie recht!

    Mein Tipp für Gute Laune Ernährung:

    Besorgen Sie sich eine Liste mit Lebensmitteln, die einen hohen Tryptophananteil haben.

  • Der, der nicht von der Linken ist

    Würde Frau Liebknecht dann auch 5 Mark bzw. 2,56 € für einen Burger verlangen?
    Müsste ich dann auch über 80 % Steuern auf meinen Burger zahlen?
    Es lebe der Kommunismus und die Planwirtschaft, was Frau Liebknecht?
    In der DDR gab es keinen MC, das scheint folglich nicht ganz Ihr Thema zu sein, verehrtes Fräulein Liebknecht.

    Im Übrigen ist Ihr Kommentar nicht nur wenig sinnvoll, sondern auch echt “unlustig”.

    Jedes andere staatlich “überprüfte” Produkt würde bei 39 % Preiserhöhung als Wucher abgetan.

    • http://nicht-die-welt.de federmann

      Nachdem sich unsere Redaktion nunmehr einen Tag lang darüber Gedanken gemacht hatte, ob Frau Liebknecht auch 5 Mark für einen Burger verlangte, müssen wir diese Frage unter Vorbehalt einer Mutmaßung bejainen.

  • federmann

    Sehr geehrte Frau Liebnkecht,

    Der Hamburgerpreis ist wegen des Plastikgehalts im Käse bereits an den internationalen Ölpreis gebunden.

  • Egal

    Es gibt keine Preiserhöhung. Vielleicht sollte man nicht jeden Mist glauben, den irgendein Vollidiot auf Facebook postet.

    • federmann

      Vielen Dank für Ihren Hinweis, Herr Egal.
      Wir distanzieren uns hiermit ausdrücklich von unserem eigenen Artikel.

      • ganzegal

        Wir haben alles im Griff!
        Alle Hamburgerpreise unterliegen nun der staatlichen Kontrolle.
        (Meldebehörde für Fastfood-Restaurants)

        • federmann

          Wir gratulieren Kevin M.K. zu dem Erreichen seines Ziels.
          Es lebe die staatliche Kontrolle!

          • Sahra Liebknecht

            Wir von der Linken sind dafür das der Hamburgerpreis an den Ölpreis gekoppelt wird.

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