Martin Schulz von Papst heiliggesprochen

Berlin, Rom (dw) – Es läuft gut für den 61-Jährigen: Papst Franziskus hat den frisch gebackenen SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz am Freitag heilig gesprochen. Die feierliche Zeremonie fand vor Hunderten Zuschauern vor der SPD-Parteizentrale statt. Der künftige SPD-Frontmann darf nun offiziell „Sankt Martin“ genannt werden.

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Schulz selbst zeigt sich über den Vorstoß des Papstes freudig überrascht: “Franziskus rief mich am Donnerstagabend unerwartet an und fragte, ob ich heute was vor hätte. Weil ich nach der Verleihung des Bravo Otto am Mittag nichts mehr zu tun hatte, bot er mir an, nach Berlin zu kommen, um mich heilig zu sprechen.” Die Bitte des Papstes abzulehnen, sei für den früheren Messdiener Schulz nicht infrage gekommen.

Doch nicht jeder ist mit diesem Schritt einverstanden. Kritiker meinen, der Heilige Vater sei mit dieser Aktion nur auf den allgemeinen Schulz-Hype aufgesprungen und die Heiligsprechung erfolgte zu früh. Schulz habe demnach noch gar nicht die Zeit gehabt, sich als Kanzlerkandidat zu beweisen.

Die SPD-Basis jedoch ist begeistert. Die bereits begonnene Kanonisierungsparty soll sich das ganze Wochenende hinziehen. Erst am Montag wolle man dann damit beginnen, vor der SPD-Zentrale am Willy-Brandt-Haus eine 5 Meter große Schulz-Statue zu errichten.

fed; Bild [M]: Ryan Lim, Olaf Kosinsky/ CC BY-SA 3.0 DE 

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