Mann, der zum dritten Mal Polizeirevier überfällt, bekommt Hausverbot

Irgendwann reißt auch mal der Polizei der Geduldsfaden. Bereits drei Mal in den vergangenen Monaten wurde das Polizeipräsidium Hamm von Thorsten F. überfallen. Der Maskierte stürmte jedesmal mit vorgehaltener Waffe die Räumlichkeiten und forderte die gesamten Tageseinnahmen. Nun hat der 27-Jährige dort Hausverbot

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Hamm (dw) – Irgendwann reißt auch mal der Polizei der Geduldsfaden. Bereits drei Mal in den vergangenen Monaten wurde das Polizeipräsidium Hamm von Thorsten F. überfallen. Der Maskierte stürmte jedesmal mit vorgehaltener Waffe die Räumlichkeiten und forderte die gesamten Tageseinnahmen. Nun hat der 27-Jährige dort Hausverbot.

Die Polizei hält das Vorgehen gegen Thorsten F. für gerechtfertigt: “Wir haben F. bereits nach dem zweiten Überfall auf das Revier unmissverständlich verwarnt und mit Konsequenzen gedroht”, gibt Oberkommissar Rüder Steigl gegenüber der Presse an. “Wer nicht hören will, muss eben irgendwann fühlen.”

Der 32-jährige Westfale hat sich zu den Sanktionen noch nicht geäußert, was die Hammer Polizei schade findet. Sollte F. das Hausverbot allerdings missachten und das Revier in der Kamener Straße wiederholt überfallen, droht ihm wegen Hausfriedensbruchs nach §123 StGB eine Geldstrafe in Höhe von 25 Euro, die er unmittelbar oder auf Raten zu begleichen hätte.

Das Hausverbot, das alle Räumlichkeiten des Reviers einschließt, gilt zunächst für ein Jahr, kann aber bereits nach 6 Monaten bei guter Befolgung gelockert oder aufgehoben werden. Jeder habe -so Steigl – eine zweite Chance verdient.

fed; Bild [M]: j o rdanCC BY 2.0 / Metropolico.org, CC BY-SA 2.0

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