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Mega Offline: Kim Schmitz startet revolutionäres Sharing-Konzept

Kim Schmitz - Dotcom - Mega Online - Satire
Hängt an seinen Computern: Kim Schmitz

Ein Jahr nach der für Megaupload erfolgten Festnahme plant Kim Dotcom schon den nächsten Coup. „Mega Offline“ heißt der neue Dienst und soll nicht nur ältere Generationen erreichen, sondern auch von einer Gefängniszelle aus steuerbar sein – NEUSEELAND

[dropcap]M[/dropcap]an kennt ihn als Kim Dotcom, Kim Tim Jim Vestor oder King Keyboard. Dabei ist der jeweilige Name ausgesuchten Projekten zugeordnet. Bei seinem aktuellen Vorhaben schießt der gebürtige Kieler sogar den sprichwörtlichen Vogel ab und verpasst sich den albernen Arbeitstitel Kim Schmitz.

Das Projekt selbst bedarf aber genauerer Betrachtung. Während Kims Dienste zuvor ausschließlich das Digitale abdeckten, bietet Mega Offline dem User die Option, auch gewöhnliche Gegenstände zu tauschen. Der Algorithmus sei simpel wie effektiv: „Man stellt im Vorgarten seiner Villa einen Tisch auf und wartet. Wer keine Villa besitzt, greift auf ein Haus oder Vergleichbares zurück. Der User ohne Vorgarten gebraucht den Westflügel„. Alles sei konsequent durchdacht, strahlt der Erfinder.

Aber auch dieses Projekt des digitalen Robin Hood sei nicht uneigennützig, konstatiert die Kritik. So ließe sich das Konzept mit wenig Aufwand innerhalb von Gefängnismauern organisieren und könne sogar im Erfolgsfall den verlustgefährlichen Ware-an-Schnur-Handel ablösen.

fed; Artikelbild: © Andreas Bohnenstengel, CC BY 3.0

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