„Nur Ausländer hier“: Lutz Bachmann startet Pegida-Ableger in Spanien

Bald gibt es Pegida offenbar auch in Spanien. Das meldete der Vorsitzende der deutschen Organisation Lutz Bachmann am Donnerstag, nachdem ihm klar wurde, wie wenig Deutsche es in Spanien gibt. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Pegida-Frontmann auf die kanarische Insel Teneriffa ausgewandert ist.

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Santa Cruz (dw) – Bald gibt es Pegida offenbar auch in Spanien. Das meldete der Vorsitzende der deutschen Organisation Lutz Bachmann am Donnerstag, nachdem ihm klar wurde, wie wenig Deutsche es in Spanien gibt. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Pegida-Frontmann auf die kanarische Insel Teneriffa ausgewandert ist.

Der 43-Jährige will zwar hin und wieder nach Deutschland pendeln, um seine Arbeit dort nicht zu vernachlässigen, aber Spanien brauche ihn nach eigenen Angaben offenbar noch dringender als sein Geburtsland. Laut Bachmann wimmelt es in Spanien nämlich nur so von Ausländern. “Besonders im Landesinneren muss man schon sehr lange suchen, um einen Deutschen zu finden“, beschwert sich der Pegida-Gründer. Aber auch auf den Inseln gebe es insbesondere im Sommer zu viele Menschen mit dunkler Hautfarbe.

Die Zweigstelle mit Sitz auf Teneriffa soll ihre Arbeit wegen der Dringlichkeit sofort aufnehmen. Noch in dieser Woche will Bachmann in der Stadt mit dem „eigenartigen deutschen Namen Santa Cruz“ eine Massenkundgebung veranstalten.

fed; Bild [M]: Lutz BachmannCC BY-SA 2.0

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