Philipp Rösler fordert Hochwasserhosen für Flutopfer, weil andere Politiker ja auch was machen

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Freut sich auf das neue Spaßbad: P. Rösler

Philipp Rösler möchte als besondere Unterstützung der Opfer Hochwasserhosen durchsetzen. Um den Ernst seines Vorhabens zu zementieren, demonstriert er das schöne Modell in der Öffentlichkeit. BERLIN|ndw

[dropcap]P[/dropcap]hilipp Rösler (FDP) ist amtierender Wirtschaftsminister und somit unmittelbar für die finanzielle Unterstützung der Hochwasser-Opfer zuständig. Da „Geld aber nicht alles“ sei, sollen zusätzliche Hilfen in Form von Katastrophen-Kleidung erfolgen. „Wir sind über die Situation in Deutschland erschüttert„, überzeugt der Vizekanzler und zeigt uns seine immer noch zitternde Hand. „Es sind nicht nur Menschen, die unter dem Unglück gelitten haben, sondern auch Arbeitslose und Arme.“

Entsprechende Hilfen sollen schnell und unbürokratisch durchgesetzt werden, sobald der nötige Antrag gestellt ist. Dafür setze sich der geübte Wirtschaftsminister persönlich ein, gesteht er gegenüber der Tagesschau.

Rösler scheint es dieses Mal ernst zu meinen. Denn im Gegensatz zum versprochenen Geld, sind die Hochwasserhosen bereits in Produktion. Zwei Farben sollen zur Auswahl stehen: ein sommerliches Weiß und das klassische Marine-blau. Angela Merkel, die erst kürzlich aus dem Urlaub wiederkam, findet die Idee ihres Vizekanzlers ganz gut, hält sich in der praktischen Durchführung jedoch zurück: „Hätte ich seine Beine, hätte ich auch sofort mitgemacht„, erklärt die Kanzlerin diplomatisch, bevor sie das neue Spaßbad einweiht.

Satire - Online - Nachrichten - Magazinfed; Artikelbild: © Bundeswehr-Fotos, CC BY-ND 2.0 Ken Teegardin, CC BY-SA 2.0

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