Hochwasser: Angela Merkel unterbricht Badeurlaub, um Katastrophengebiet zu besuchen

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Merkel im Hochwasser an der Donau
Beeilt sich: Angela Merkel

Wie bereits ihr Vorgänger, Gerhard Schröder, begibt sich Kanzlerin Angela Merkel in die Hochwassergebiete, ausschließlich um zu helfen. Dafür unterbricht sie sogar ihren österreichischen Donau-Urlaub und zieht Stiefel an.
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[dropcap]W[/dropcap]as fällt Ihnen ein?„, konfrontiert der Regierungssprecher einen Journalisten, der die angekündigte Hochwasserreise der Kanzlerin mit der bevorstehenden Bundestagswahl assoziiert. „Die Kanzlerin selbst weiß noch nichts von den Wahlen im Herbst und kann daher gar nicht das Unglück für eigene Zwecke missbrauchen„, versichert der Diplomat.

Und tatsächlich – die Pläne von Angela Merkel (CDU) scheinen altruistisch: „Ich werde Sandsäcke auf ihre Konsistenz überprüfen und mir ein Bild von der Lage machen„, erklärt die braungebrannte Kanzlerin und hält ihre neue Kamera in die Menge der Pressevertreter: „Die Speicherkarte ist nämlich noch nicht voll.“

Ihr Österreich-Urlaub, den sie am ersten Tag der Katastrophe begann, liegt derzeit aus verständlichen Gründen auf Eis. Ein Opfer, das zu bringen, offenbar nicht jeder bereit ist. Nicht einmal ihr stärkster Kontrahent. Peer Steinbrück (SPD) will sich das Hochwasser vielleicht im nächsten Jahr ansehen, heißt es aus seinem Büro. Momentan sei er mit dem Wahlkampf schon „total ausgelastet„.

Satire - Online - Nachrichten - Magazinfed; Artikelbild: © Dirk VorderstraßeBrian Birke, CC BY 2.0

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