Rennsport: Tempolimit soll Formel 1 sicherer machen

Von am 26. November, 2012
Tempolimit bei Formel 1

Hat Spur verloren: Fahrer

Aufgrund häufiger Unfälle in der Formel Eins beschließen Verantwortliche die Überlegung einer globalen Änderung hinsichtlich der Sicherheitsbestimmungen

IPSWICH/SUFFOLK/ENGLAND ndw – Deutschland feiert – der Bundeshaushalt ist endlich durch.
Währenddessen wird der junge Sebastian Vettel zum dritten Mal Formel1-Weltmeister, womit er sogar Lothar Mathäus im wahrsten Sinne des Wortes überholt.

Formel1 ist ein Spaß für die ganze Familie – schnelle Autos, modernste Technik, schöne Frauen. Doch genau diese einzigartige Kombination ruft Kritiker auf den Plan.
Da diese Autos viel zu schnell fahren, sind Unfälle vorprogrammiert. Daher fordern wir ein international geltendes Tempolimit, heißt es von der Pressesprecherin der Amnesty International-Vereinigung.

Mittlerweile sind diese Anregungen über die Formula One Group sogar bis zur maßgebenden Person Bernie Ecclestone durchgedrungen, der darüber nachzudenken versprach. Auch er suche derzeit nach Möglichkeiten, den Rennzirkus attraktiver zu gestalten, um Kinder oder Frauen als Zuschauer zu gewinnen. Werbung schlafe nicht, versichert Bernie.

Sollte sich aber der Funktionär, der sich aufgrund von Ohrensausen aktuell in einer labilen Phase befindet, erweichen lassen, erwartet den Rennsport nicht bloß eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf über-Land-typische 80km/h .
So denke man über Kreisverkehre bei Boxenausfahrten sowie generelles Überholverbot nach, um erforderliche Fairness zu garantieren.

Wegen inflationären Gebrauchs der Safety Car-Option, sollen diese speziellen Fahrzeuge in Zukunft ausschließlich dazu verwandt werden, Kondome zu verkaufen.
Sicher ist sicher, vermutet Amnesty.

  fed; Foto: © Martin Kummer/pixelio.de 

  • Senfgeber_SG

    Schon der Gebrauch des Begriffs “Boxen” entspricht nicht der politischen Korrektheit. Es assoziiert beim Zuschauer und offensichtlich bei Konkurrenten die Vorstellung, dass es sich um “Boxautos” handelt, mit denen man gefahrlos jedes Ziel auf der Piste ansteuern könnte.
    Deshalb sollte auch über eine Geschwindigkeitsreduzierung auf den Jahrmarktbetrieb, was es ja auch ist, sowie über elektronische Leistungsdrosselung und auch Seitenairbag nachdenken.

    • http://nicht-die-welt.de/ Schreibikus Federmann

      Aus Rücksicht auf den angeschlagenen Bernie mussten wir von den ganz harten Fakten absehen.

      Bis auf das Seitenairbag haben Sie aber vollkommen Recht. Jenes störte allerdings beim Schulterblick.

      • Senfgeber-SG

        Mal nicht so zimperlich mit Bernie! Bei Kirch wurde der Mund auch voll genommen – und es hat gewirkt.

        • http://nicht-die-welt.de/ Schreibikus Federmann

          Kirch hat ja auch eine einflussreiche Organisation in seinem Namen integriert.
          Was kann da ein namenloser Ecclestone schon ausrichten?
          Dennoch versprechen wir, bei dem nächsten Angriff rabiater vorzugehen. Einfach nur so.

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