Eisverkäufer beklagt Umsatzeinbruch wegen Minustemperaturen

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Nürnberg (dwp) · Der Nürnberger Eisverkäufer Giovanni Totti ist ratlos. Seit Tagen verkauft der 64-Jährige Eisdielen-Inhaber kaum noch etwas von seinem ansonsten beliebten Produkt. Die Schuld für die starken Verluste gibt er dem Schnee und frostigen Temperaturen, die potenzielle Kunden daran hindern, seine Eisdiele zu erreichen. Warum das benachbarte Glühwein-Geschäft trotzdem besser läuft, kann sich der gebürtige Sizilianer nicht erklären.

Unfair sei laut Totti noch stark untertrieben: „Bäckereien, Klamottenläden, Starbucks – alles läuft tausend mal besser als mein ‚Da Gelato’…“ Dabei bemüht sich der Eisverkäufer nicht weniger als noch vor Monaten. Heute hat der erfahrene Gelaterist schon alles versucht. Selbst die „zwei Eis zum Preis von einem“-Aktion schlug nicht an. Die extragroße Waffel, die man bekommt, wenn man das Eis auf die Hand nimmt, ließ die Kunden ebenfalls vollkommen kalt. Auch der mobile Eiswagen konnte im Stadtpark trotz fehlender Konkurrenz keine Einnahmen generieren.

Zum Glück hat der Geschäftsmann für umsatzschwache Tage vorgesorgt und ein zweites Standbein aufgebaut. Das Nürnberger Winterfreibad mit einem halben Hektar Liegefläche sei laut Totti eine Marktlücke und sollte bei der morgigen Eröffnung wohl gut besucht sein.

fed, jul; Bild: © beerlogoff2 / Depositphotos.com, © inesbazdar / Depositphotos.com 

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