Snowdens Freunde froh, dass er weg ist: Er hat immer das Ende von Filmen verraten

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Edward-Snowden-Verräter-NSA-Flucht

Der von Amerika gesuchte Informant Edward Snowden ist mittlerweile für viele ein Held. Er deckte Offensichtliches auf und verriet seinen Arbeitgeber, so sein Arbeitgeber. Doch nur wenige wissen, wie er wirklich ist.
MOSKAU|ndw

Seine spektakuläre Flucht führt zunächst von China nach Moskau und ist voller Gefahren. Ist das Flugzeug vernünftig gewartet? Die Flugbegleiter freundlich? Man hört ja so einiges aus dem Osten.

Der Hintergrund: Edward Snowden war NSA-Mitarbeiter und sorgte für einen weltweiten Abhörskandal, der durch seine eigene Flucht nun immer mehr aus dem Fokus gerät. Seine Motive, sein Land zu verraten, sind unklar. War es Idealismus oder einfach nur Rache an seinen Freunden? Denn sie sind Amerikaner und genau diese wollte er treffen.
Wir sind froh, dass er endlich weg ist„, erzählt ein Bekannter des Flüchtigen. „Er hat immer alles verraten – Pointen, den Mörder. Keine Überraschungsparty war vor ihm sicher. Und wir Amerikaner lieben Überraschungspartys.

Er ist weg, doch ein fader Beigeschmack bleibt. Snowden ist in den USA zur Fahndung ausgeschrieben. Sein Pass ist nun ungültig, auch sein bestes Bowling-Ergebnis – so will es das Gesetz. Er wohnt derzeit in der Transit-Zone eines Moskauer Flughafens, wo er zwar ohne Visumspflicht, jedoch zwischen den Stühlen sitzen muss. Und er schweigt. Dabei wäre sein Heimatland ausnahmsweise froh, wenn er jetzt etwas verriete.

Satire - Online - Nachrichten - Magazinfed; Artikelbild: © Эдвард Сноуден прибыл в Москву, publicDomain 

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