Drohnen-Debakel: de Maizière will Konsequenzen erst nach Championsleague-Finale verhandeln

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De Maiziere - Rücktritt - Fußball - Drohne - Satire
De Meziere - Rücktritt - Drohnen - Betrug
Falsches Trikot: Bayern-Fan de Maizière

Seit Tagen steht das Projekt „Euro Hawk“ im Abseits und der Verteidigunsminister am Pranger. De Maizière (CDU) wusste von der Erfolgslosigkeit der deutschen Drohne, es war ihm wegen des bevorstehenden Fußballspiels jedoch egal.
LONDON|ndw

[dropcap]D[/dropcap]ie Opposition feiert in dieser Woche nicht nur ihren Geburtstag, denn das Drohnen-Projekt entwickelt sich für die aktuelle Regierung zunehmend zum deutschen Berlin Brandenburg. Dass der interne Jungfernflug des Euro Hawk ausgerechnet von jenem Chaos-Flughafen geplant war, erscheint dem ahnungslosen Zuschauer bloß als Koinzidenz. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Nö, vor dem Spiel mach´ ich gar nichts mehr„, versichert Verteidigungsminister und Fußballfan Thomas de Maizière der irritierten Reporterin. „Wissen Sie, ich habe so viel Geduld mit der blöden Drohne bewiesen, jetzt können Sie und die Anderen auch mal warten. Olé olé olé olé! Hier kommt der Reeeentner in speee„, entfernt er sich lauthals von der Presse.

Auch wenn das über zehn Jahre alte Projekt mittlerweile mehr als eine halbe Milliarde Euro beanspruchte, ohne jemals eine realistische Aussicht auf Ratifizierung erfahren zu haben, hält Bundeskanzlerin und Parteigenossin Angela Merkel zu ihrem Verteidigungsminister: „Ich habe zu Herrn de Maizière vollstes Vertrauen und glaube, dass er mit dem BVB die richtige Wahl getroffen hat.“

Satire - Online - Nachrichten - Magazinfed; Artikelbild: © Secretary of Defense | Marco Verch, CC BY 2.0 | mon: Die Weltpresse

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