Lungenentzündung kommt durch Virus von russischen Hackern, sagt Clinton

Ist das jetzt der nächste Coup aus Moskau? US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton ist laut Medienberichten an einer Lungenentzündung erkrankt. Für den Virus, der die Demokratin angesteckt haben soll, machen US-Nachrichtendienste russische Hacker verantwortlich.

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Washington (dw) – Ist das jetzt der nächste Coup aus Moskau? US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton ist laut Medienberichten an einer Lungenentzündung erkrankt. Für den Virus, der die Demokratin angesteckt haben soll, machen US-Nachrichtendienste und die Betroffene selbst russische Hacker verantwortlich.

Der Virus, der offenbar auch den gestrigen Schwächeanfall der Präsidentschaftskandidatin auslöste, sei ersten Ermittlungen zufolge über das Internet auf den Dienst-PC der 68-Jährigen und von dort aus in ihren Organismus gelangt.

Behörden vermuten, dass wie schon bei früheren Angriffen eine Hackergruppe aus Moskau zuständig ist. Zu deutlich seien die Indizien, die man bisher allerdings aus Sicherheitsgründen nicht präsentieren kann. Andere Möglichkeiten, wie Ansteckung bei öffentlichen Wahlkampfauftritten oder durch Verwandte habe man überprüft, halte diese jedoch für unrealistisch, so Sprecher eines US-Ministeriums. Auch der republikanische Kandidat Donald Trump hat die russische Einmischung in den US-Wahlkampf in einer Stellungnahme stark kritisiert.

Dass Russland die Anschuldigungen bisher nicht offiziell dementiert hat, bestätige den Verdacht, mit dem Virus etwas zu tun zu haben. Der russische Botschafter sei bereits einbestellt.

fed; Bild: Foreign and Commonwealth Office/CC BY 2.0  

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