China verbietet Geschlechtsverkehr mit Hühnern

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China Sex mit Hühnern
Hühner-Darstellungen ab sofort zensiert

SHANGHAI · Der Vogelgrippe-Erreger A/H7N9  ist nun für eine Einschränkung der Sexualpraktiken in China verantwortlich. Um eine Masseninfizierung und die damit verbundene Massennotschlachtung infizierter Menschen zukünftig zu vermeiden, stellt die chinesische Regierung den Geschlechtsakt mit Hühnern unter Strafe. Amnesty International hat diese Maßnahme als „heftigen Einschnitt in das Recht der sexuellen Selbstbestimmung“ verurteilt.

[dropcap]D[/dropcap]ie Behörden in China haben mit Aufklärungsarbeit begonnen. Bereits Tausende von Hühnern mussten notgeschlachtet werden, um das gefährliche Vogelgrippe-Virus A/H7N9 einzudämmen. Doch die Schlachtung allein könne den Virus nicht stoppen. Nach Angaben chinesischer Vogelexperten verbreite sich dieser Erreger hauptsächlich über den Flüssigkeitsaustausch beim Geschlechtsverkehr und wird somit auch für den Menschen gefährlich. Deshalb wird der Geschlechtsakt mit Hühnern in China ab sofort mit hohen Geldbußen und im Extremfall mit Freiheitsentzug geahndet.

„Eine längst überfällige Maßnahme“, meint auch Psychologe Sha Vansin-Hun. In seinem Dossier appelliert er an ein komplettes Verbot des Geschlechtsverkehrs mit Geflügel jeglicher Art. Selbst attraktive Vögel sollen seiner Auffassung nach dabei keine Ausnahme darstellen.
Die sexuelle Umorientierung der Chinesen auf Geflügel, die in den letzten Jahrzenhnten vorherrschte, begründe sich in der 1979 eingeführten Ein-Kind-Politik der damaligen Ye Jianying-Regierung, erklärt der Experte. Dies soll nun wieder gelockert werden. Derzeit versuche die chinesische Führung über Staatsmedien, das Volk langsam wieder „an den Menschen als möglichen Sexualpartner“ heranzuführen. Um „den Umstieg dabei angenehm zu gestalten“, sollten sich die Menschen ein Hühnerkostüm überziehen, rät Hun.

Satire - Online - Nachrichten - Magazinfed, Hinweis: Artikel erschien schon mal so ähnlich. Artikelbild: © Kurt Bouda  / pixelio.de

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