CeBIT: Siri gilt bei chauvinistischen Nerds als das beliebteste Ausstellungsstück

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CeBIT - Siri - 2013 - Satire
Sieht nackt aus wie ein Mensch: Siri

Siri ist nicht nur bei Apple-Fans hoch im Kurs. Für IT-Machos zahlreicher Betriebssysteme hat der weibliche Alghorithmus mit der klaren Stimme schon längst den erotischen Slot belegt.
HANNOVER|ndw

[dropcap]A[/dropcap]m vergangenen Montag eröffnete Bundeskanzlerin Angela Merkel die diesjährige Fachmesse für Informationstechnik, die CeBIT. Dabei bewunderte sie 40 Minuten lang die Belüftungsanlage und sprach den Entwicklern in blauen Overalls dafür ein besonderes Lob aus. Nachdem diese Peinlichkeit aufgelöst werden konnte, simulierte die Kanzlerin Kenntnis und gab vor, gescherzt zu haben. Ein faules Ei flog, wurde aber vom Bodyguard mit dem Mund abgefangen, bevor es Angela Merkel die Frisur ruinieren konnte.

Siri selbst hat gut Lachen, da sie vermutlich besser aussieht als die Kanzlerin. Das Foto zeigt eine Frau, die in Insiderkreisen als die Frau hinter den Kulissen gehandelt wird. Was genau macht eigentlich diese Siri? Die Funktionsweise des Programms ist denkbar einfach: der Benutzer startet die Software und stellt Fragen, die von der Sprecherin passend beantwortet werden. Da Expertenschätzungen zufolge mehrere User gleichzeitig online sind, muss die Mitarbeiterin schnell und möglichst schlagfertig antworten, falls sie ihren Job behalten will. So funktioniert eben moderne Technik.

Angela Merkel ist mittlerweile wieder im Kanzleramt. Nachdem sie die griechischen Vertreter vorzeitig wegen Sparmaßnahmen nach Hause schickte, fand sie am dritten Tag schließlich den Ausgang. Ganz allein.

fed; Artikelbild: ©  planetc1, CC BY-SA 2.0

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