Bushido inszeniert „wochenlange Koalitionsverhandlungen“ als schockierendes Rap-Video

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Berlin (dwp) · Im neuesten Streich des Skandalrappers inszeniert sich Bushido als unentschlossener Koalitionspartner, der mit wochenlangen Gesprächen die Geduld des Wählers strapaziert. Seine Verkleidung als Bundeskanzlerin Angela Merkel sei dabei gewollt dilettantisch und somit besonders provokativ, erklärt sein Management. Mitglieder der großen Koalition erwägen nun eine Klage gegen „den unrealistischen Diss-Track“ des Berliner Rappers.

Gerade erst rechtlichen Konsequenzen entgangen, setzt der selbsternannte Gangster-Rapper sein Werk fort und produziert ein weiteres Musikvideo mit verstörendem Inhalt. Furchtbare Szenen spielen sich ab: Vermeintliche Verhandlungspartner diskutieren heftig, gestikulieren, geben sich gegenseitig die Hand. Das Ganze spielt über mehrere Wochen.

Bushidos Musik-Clips sind nichts für Zartbesaitete, und doch scheint das aktuelle Projekt des Bambi-Preisträgers die ehtische Grenze der menschlichen Wahrnehmung weit überschritten zu haben. „Nach den ersten drei Minuten bin ich rausgegangen“, erinnert sich einer der Schnitttechniker, der nach eigenen Angaben auch schon Splatterfilme bearbeitet habe. „Maut. Gesundheitsreform… Fahrverbot!“ Er steht immer noch unter Schock.
Das aktuelle Video mit Überlänge erscheint am 12. Dezember und trägt den Titel „Künast oder Ruhm“, der klanglich an einen alten Erfolgshit des Rappers erinnert.
Der Künstler selbst lässt das kommende Ereignis bisher unkommentiert, verrät aber, dass das nächste bereits in Planung sei: „Yo, mein nächster Song handelt von Mindestlohn und seinen Schwierigkeiten.“ Wofür genau der Mindestlohn gut ist, wisse der erfolgreiche Musiker nicht, verstehe jedoch die Stimmung, die die Debatte hervorruft, und nutze diese für seine Arbeit.

Satire - Online - Nachrichten - Magazinfed; Artikelbild: © mrhayata, CC BY-SA 2.0

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