Für 2017: Bundesregierung kauft Österreich übriggebliebene Wahl-Umschläge ab

Im Herbst 2017 steht in der Bundesrepublik Deutschland die Bundeskanzlerwahl an. Da auch dieses Mal neben dem gewöhnlichen Urnengang auch Briefwahlen geplant sind, hat sich das Innenministerium bereits mit dafür benötigten Umschlägen eingedeckt. Wie der Zufall so spielt, hatte das benachbarte Österreich noch etwa 10.000 Stück übrig.

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Berlin, Wien (dw) – Im Herbst 2017 steht in der Bundesrepublik die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag an. Da auch dieses Mal neben dem gewöhnlichen Urnengang Briefwahlen geplant sind, hat sich die zuständige Bundeswahlleitung bereits mit dafür benötigten Umschlägen eingedeckt. Wie der Zufall so spielt, hatte das benachbarte Österreich noch etwa 10.000 Stück übrig.

Die Umschläge bekomme man zu einem nachbarschaftlichen Sonderpreis. Den Rest – sollten die österreichischen Umschläge nicht ausreichen – will man sich bei Bedarf woanders beschaffen. „Auf die Qualität der österreichischen Umschläge ist Verlass“, meint Bundeswahlleiter Jochen Sprenke“. Schließlich halten die Österreicher in letzter Zeit viele Wahlen ab. Sie würden schon wissen, was funktioniert und was nicht, so der zuständige Diplomat.

Die Behörde rechnet für das kommende Jahr mit einer Rekord-Wahlbeteiligung, die auch mit viel organisatorischer Arbeit verbunden ist. Millionen Stimmen müssen ausgezählt werden. Sollten eigene Wahlhelfer dabei in Bedrängnis geraten, will das Innenministerium auf das österreichische Angebot zurück greifen und zum Auszählen der Stimmen deren Wahlhelfer in Anspruch nehmen.

fed; Bild: Christian Horvat/CC BY-SA 3.0  

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