Auflage: Google muss “Christian + Bettina Wulff = Liebe” aus der Suche entfernen

Von am 8. Januar, 2013

Laut Berichten unabhängiger Zeitungen des abhängigen Springerverlags trennten sich sowohl Bettina als auch Christian Wulff von einander.  Dabei soll das ehemalige Präsidentenpaar laut und mit Waffengewalt vorgegangen sein. Auch der Rechtsstreit um Googles Suchvorschläge werde auf dem neu entstandenen Nährboden konsequent fortgeführt – HANNOVER

Das Leben eines öffentlich rechtlichen Redakteurs ist nicht immer einfach. Kaum hat man sich einen Status erarbeitet, verantwortungsvolle Berichterstattung ergreifen zu dürfen, wird man prompt zurück gestuft. Es sollen Diktatoren deklariert, Parallelmaße legitimiert, Putin beleidigt oder über ehemalige Politpaare berichtet werden, die sich wegen im Auslandsurlaub organisierten Krediten kostenlos verantworten müssen oder so ähnlich.

So erging es auch einem Gedankenzuträger der Tagesschau in einem aktuellen Artikel, der seine ursprüngliche Version auf Geleit der Chefredaktion mehrfach zu überarbeiten hatte. Seine fazitierte Erstaussage belief sich nämlich auf die magere Feststellung, dass zwar wenig evidente Gerüchte um die benannte Trennung kursierten, diese es jedoch nicht wert seien, in einem zwangsfinanzierten Medium diskutiert zu werden.

Die ARD reagierte promt auf diese journalistische Dilettanz und bestellte Experten aus dem Springer-Verlag, die ihr ungeheures Wissen in Wochenendseminaren anboten. Zu solch einer Lehrveranstultung genötigt, schrieb der zuständige Redakteur eine Neufassung des Wulff-Debakels und begründete seinen Gesinnungswechsel durch plötzlich weitreichende globale Konsequenzen, die diese Scheidungsgeschichte mit sich trage.

Vergessen Sie also steigende Staatsverschuldung und kriegsverbindliche Waffenlieferungen, liebe Leserinnen und Leser – Kausa Wulff, schwammige Internetklagen und die Besetzung von Wetten, Dass ist aktuelles Tagesgeschehen.

fed; Artikelbild: © User:FRZ, CC BY 3.0

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