Hauptstadtflughaven BER: Das Jahr 2012 wird um zwei Jahre nach hinten verlegt, um doch noch rechtzeitig eröffnen zu können

Von am 15. Januar, 2013

Das Huhn oder das Ei – was war zuerst da? Zuerst gab es vermutlich die deutsche Beharrlichkeit, in jeder Situation termingerecht verfahren zu müssen. Steuern werden pünktlich nicht bezahlt, das Treffen mit Freunden terminiert, auf die Bahn gewartet.

Erste Pläne des Flughafenbaus zu Berlin Brandenburg wurden bereits im Herbst 1946 formuliert. Schon damals erforderte es die deutsche Korrektheit, trotz erschwerter Nachkriegssituation, einen genauen Fertigstellungstermin festzusetzen. Dabei galt 2012 aufgrund von Reparationszahlungen sowie mangels speziell dafür vorgesehener Baukräne als realistisch und wurde vom zuständigen Gremium einstimmig eingetragen.

Nun konnte der vorgesehene Termin aus Gründen leider nicht eingehalten werden, was die fernsehende Nation stark erschütterte. Ein wiederholter Aufschub der Eröffnung füge dem deutschen Image einen enormen Schaden zu, meinen Experten und fordern daher Alternativen.

Ich habe die Lösung, behauptet Kalenderforscher Klaus Böhmke und plädiert für eine Verschiebung des bereits vergangenen Jahres 2012 um genau zwei solcher in die Zukunft. Damit hätten wir heute wieder das Jahr 2011, was nicht nur die für das Folgejahr festgesetzte Eröffnung juristisch absicherte, sondern auch individuelle Probleme beseitigte. Die Menschen erhielten somit eine einmalige Chance, bereits begangene Fehler zu korrigieren.

Lediglich Geburtsurkunden und ähnliche zeitrelevanten Dokumente müssen adäquat angepasst werden. Dieses könne allerdings durch die wiederholten Steuereinnahmen problemlos realisiert werden, so Böhmke.

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fed; Artikelbild: © publicDomain

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